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Reisen an Weihnachten:Flug: Flexibel oder draufzahlen

In Hessen beginnen die Schulferien schon am 21. Dezember, am spätesten in Bayern und Hamburg, nämlich erst am 27. Dezember. Dementsprechend verzeichnet Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin vom 21. bis 24. Dezember die meisten Abflüge und setzt in den Bundesländern punktuell zusätzliche Urlaubsflüge ein, so Sprecher Andreas Burkhardt. Spätbucher haben noch Chancen auf einen Heimflug: Innerhalb Deutschlands seien noch Plätze frei, "wer sucht, der findet", meint Burkhardt.

Wer die Feiertage kurzentschlossen für den Urlaub nutzen will, könne Städtereisen oder Kanaren- und Ägyptenflüge buchen, während auf der Langstrecke noch Tickets nach Bangkok, Phuket oder auf die Malediven zu haben seien.

Deutlich höher als sonst sind die Buchungszahlen bei der Lufthansa am 22. und 23. Dezember, wenn die meisten Bundesländer schon Ferien haben, "und die meisten ja nicht erst an Heiligabend reisen wollen", so Lufthansa-Sprecher Boris Ogursky. Daher sei am Festtag selbst die Nachfrage wieder gering, während sie vom 25. bis 27. Dezember nochmals ansteige - zum einen wegen des Rückreiseverkehrs, zum anderen "starten viele erst nach dem Fest in ihren Urlaub". Zwar seien Flüge selten komplett ausgebucht, doch kurz vorher sind einige Restplätze nur noch zum Geschäftsreisetarif zu haben. Wer hingegen doch erst an Heiligabend fliegt, kann noch Tickets in der günstigsten Buchungsklasse bekommen - das gilt auch für die Zeit zwischen den Jahren.

Zusatzflüge könne die größte deutsche Fluggesellschaft ob des Linienflugplanes nicht einsetzen, "aber dort, wo es die hohe Nachfrage notwendig macht, tauschen wir Flugzeutypen, um die Kapazitäten zu erhöhen". In Frankfurt werden an den Hauptreisetagen allein 120.000 Lufthansa-Passagiere abfliegen und landen, in München knapp 80.000 - bis zu 15 Prozent mehr als an normalen Tagen.

Wer in den kommenden zehn Tagen noch spontan in den Urlaub fliegen möchte, profitiert davon, dass in dieser Zeit weniger Geschäftsreisende unterwegs und somit genügen Plätze im Angebot sind, etwa für Reisen an die Ostküste der USA von New York bis Toronto, aber auch nach Rio de Janeiro und Tokio. Dies gelte auch für europäische Geschäftsreiseziele wie Brüssel und Amsterdam, aber selbst für Wien, Athen oder London, erklärt Ogursky.

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