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Reiseführer Usedom:Praktische Hinweis

Urlaub von Anfang bis Ende: die wichtigsten Adressen und Informationen für Ihre Usedom-Reise

Anreise

Aus Richtung Berlin auf der A 11 bis zum Autobahnkreuz Uckermark, weiter auf der neuen A 20 bis zur Anschlussstelle Anklam und weiter auf der B 199. Aus Richtung Hamburg auf der neuen A 20 bis zur Anschlussstelle Gützkow und von dort entweder in Richtung Wolgast (Norden Usedoms) oder in Richtung Anklam (Süden).

Aus dem Norden bis Stralsund, von Süden bis Züssow an der Strecke Berlin–Greifswald–Stralsund und weiter mit der Usedomer Bäderbahn; die verbindet alle Seebäder einschließlich Swinemünde und fährt auch nach Peenemünde. 038378 27134 www.ubb-online.de

Von Mai bis Oktober gibt es wöchentliche Busverbindungen aus Berlin, Zwickau, Chemnitz, Dresden und Hamburg. Konkrete Informationen bekommt man im Reisebüro.

Zum Flugplatz Heringsdorf besteht von Mai bis Oktober Linienflugverkehr von mehreren deutschen Städten. Airport Touristik Center 038376 20030 www.flughafen-heringsdorf.de

Auskunft

Usedom Tourismus GmbH

038378 47710 info@usedom.de

Brückensperrungen

Um auch größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen, werden die beiden Brücken, die Usedom mit dem Festland verbinden, mehrmals am Tag zu festen Zeiten für max. 15 Min. hochgeklappt. Peenebrücke Wolgast (B 111): 5.45, 7.45 (Mai–Okt.), 8.45 (Nov.–April) 12.45, 16.45, 20.45, 23.30 Uhr (bei Bedarf) . Peenestrombrücke bei Zecherin (B 110): 5.45 (April–Okt.), 9.40, 11.45, 16.45 (April–Okt., sonst nur nach Anmeldung: Tel. 038372 7 08 38) und 20.45 Uhr

Grenzübertritt

Seit der Aufnahme Polens in den Schengenraum sind Ende 2007 die Grenz- und Zollkontrollen weggefallen. Der Grenzübergang bei Ahlbeck (B 111) kann jetzt auch von Pkw passiert werden; einen neuen Übergang gibt es im Süden der Insel (B 110), der auch für Busse zugelassen ist. Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs dürfen wieder alle grenzüberschreitenden Wanderwege benutzt werden, auch am Strand sind die Sperranlagen beseitigt. Einen Personalausweis sollte man aber bei einem Ausflug ins Nachbarland dabei haben. Der Zoll gestattet Bürgern aus EU-Staaten für den persönlichen Gebrauch die Ein- und Ausfuhr aller Waren.

Hunde

Wohlerzogene Hunde sind in den meisten Hotels willkommen, in den Restaurants dagegen weniger. Wenn es heißt „kleine Hunde“ sind erlaubt, sollte man sich vorher erkundigen, was die Gastgeber darunter verstehen. In den Naturschutzgebieten gehören Hunde an die Leine. Alle Seebäder haben markierte Hundestrände eingerichtet.

Internet

Informationen über Usedom: www.usedom.de ; Informations- und Onlinebuchungssystem der Insel Usedom: www.usedom.com ; alles übers Bundesland: www.mecklenburg-vorpommern.eu ; vieles rund um Vorpommern: www.vorpommern.de ; einiges über das Nachbarland Polen: www.info-polen.com ; Verkehrsverbindungen in Vorpommern: www.verkehr.region-vorpommern.de ; Bäderarchitektur in den Kaiserbädern: www.baederarchitektur.de ; Wellness auf Usedom: www.wellness.usedom.de ; Leuchttürme von Darßer Ort bis Swinemünde: www.leuchtturmtour.de ; das aktuelle Usedomwetter mit Hinweisen für Wassersportler: www.mv-wetter.info/regio?reg=Usedom ; die Museen im deutschen und polnischen Teil Pommerns: www.pommersche-museen.de ; Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern geordnet nach Rubriken: www.waswannwo-mv.de ; der Bio-Einkaufsführer für Mecklenburg-Vorpommern: www.bio-mv.de ; gesunde Ernährung und ökologische Landwirtschaft: www.landaktiv-mv.de ; Wasserqualität der Ostsee und der Binnengewässer: www.sozial-mv.de

Kirchen

Evangelische Kirchen – und das sind die meisten in Mecklenburg-Vorpommern – haben fast immer nur zu den Gottesdiensten geöffnet. Auf Usedom stehen jedoch bei einigen in den Sommermonaten die Türen für Besucher offen, so in Benz, Morgenitz und Mellenthin. Die katholischen Kirchen in Swinemünde sind ganzjährig geöffnet.

Kurtaxe

In allen Badeorten wird Kurtaxe erhoben. Die höchste Kurtaxe verlangen die drei Kaiserbäder, dort zahlen Übernachtungsgäste (Mai–Sept.) tgl. 2,50 Euro, Tagesgäste sogar 3 Euro, im übrigen Jahr 1,30 bzw. 1,50 Euro. Nicht so üppig langen die übrigen Seebäder zu, in Karlshagen z. B. sind 2 Euro zu zahlen. Beim Vorzeigen der Kurkarte werden oft Preisermäßigungen in Museen und bei Veranstaltungen gewährt.

Notrufe

Feuerwehr, Rettungsdienst : 112

Polizei : 110

Pannennotruf des ADAC rund um die Uhr: 01802 222222

Ärztlicher Hausbesuchsdienst : 03834 522626

Öffnungszeiten

Wer bei den Restaurants sichergehen möchte, dass geöffnet ist, sollte sich vorher telefonisch erkundigen. Bei Museen ist der letzte Einlass häufig eine Stunde vor der genannten Schließung. Die Türen der Dorfkirchen auf Usedom sind in den Sommermonaten fast überall geöffnet. Die Ladenöffnungszeiten sind Mo–Fr freigegeben, Sa darf bis 22 Uhr geöffnet werden. In den Ferienorten gilt die Bäderregelung: Vom letzten Sonntag im März bis Ende Oktober darf sonntags 13–18 Uhr geöffnet sein. Das Nachbarland Polen hat kein Ladenschlussgesetz.

Parken

Die Seebäder sind zu einer Zeit entstanden, als man noch nicht mit dem Pkw anreiste. Deshalb sieht es mit Parkmöglichkeiten in den kleinen Orten oft nicht gut aus. Lediglich Heringsdorf verfügt über ein Parkhaus. Die Hotels halten aber fast alle eigene Parkplätze vor. Respektieren Sie unbedingt die Parkverbotsschilder, denn gerne versucht man, die klammen Stadt- und Gemeindekassen mit dem Geld von Parksündern aufzufüllen.

Preise

In den Badeorten ist alles teurer als im Hinterland, bei der Übernachtung ebenso wie beim Essen. Alle großen Reiseveranstalter haben zahlreiche Hotels auf Usedom im Angebot. Der Preis ist generell günstiger gegenüber einer Direktbuchung beim Hotel, und der Reiseveranstalter garantiert eine gesicherte Qualität. Von Ende Oktober bis vor Weihnachten und von Januar bis Mitte April kann man im Rahmen der Aktion „Kurzurlaub mit Langzeitwirkung“ in ausgewählten Drei- und Viersternehotels im Vergleich zur Hauptsaison bis zu 50 Prozent sparen. Das Doppelzimmer mit Frühstück kostet 55 Euro im Drei-Sterne-und 66 Euro im Vier-Sterne-Hotel.

Strandkörbe

Von Mai bis in den Oktober hinein stehen sie am Strand zum Mieten bereit – für mehrere Tage oder auch nur für ein paar Stunden. Viele Hotels und Pensionen besitzen eigene Strandkörbe; bereits bei der Buchung können Sie sich einen reservieren lassen. Wer keinen mietet, sollte zumindest einen Windschutz aufstellen.

Telefon & Handy

Usedom besitzt eins der modernsten Telefonnetze Deutschlands. In den reichlich vorhandenen öffentlichen Telefonzellen gibt es meist Kartentelefone, fast alle Hotelzimmer haben Telefon. Handybesitzer haben nur kleine Funklöcher zu beklagen.

Zeitungen

Die „Ostsee-Zeitung“ und der „Usedom-Kurier“ sind die Tageszeitungen, die in vielen Hotels ausliegen. Viermal im Jahr kommt das Hochglanzmagazin „Usedom exclusiv“ heraus ( www.usedom-exclusiv.de ), das über Sehenswertes, Ausflugsziele, Kultur, Geschichte, Natur informiert.

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Kerstin Sucher und Bernd Wurlitzer (www.tourismus-journalisten.de) leben und arbeiten als freie Reisejournalisten in Berlin. Ihre große Liebe gehört Mecklenburg-Vorpommern; durch zahlreiche Veröffentlichungen gelten sie als profunde Kenner dieses Bundeslandes. Häufig sind sie auf Usedom und in den Eingangstoren Anklam und Wolgast unterwegs.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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