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Reiseführer Usedom:Einkaufen

Beliebte Mitbringsel sind Bernsteinschmuck, Bilder und Buddelschiffe, aber auch Räucherfisch lässt sich gut transportieren

Souvenirs sind in allen Badeorten zu haben. Einige, beispielsweise Schlüsselanhänger, Basecaps und Kaffeebecher, schmückt eine kleine, lustige Möwe. Das ist „Emma Sonnenschein“, das Maskottchen von Usedom.

Schmuck

Bernstein

Bernstein in Ringen, als Anhänger und zu Ketten verarbeitet: Das „Gold des Meeres“ wird überall auf der Insel angeboten und als typisches Mitbringsel oder Erinnerungsstück auch gern gekauft. Bereits die alten Römer schätzten den Bernstein, das erhärtete, rund 40 Millionen Jahre alte Harz vorzeitlicher Nadelbäume, als Schmuckstück.

Kunstgalerie

Bilder

Viele Maler haben auf Usedom im Lauf der Zeit ihre Motive gefunden; die berühmtesten von ihnen waren Lyonel Feininger (1871–1956) und Otto Niemeyer-Holstein (1896–1984). Auch heute wird noch viel gemalt: In Ahlbeck ist es Volker Köpp, in Mölschow Hans Seifert und in Zinnowitz das Ehepaar Brigitte und Reinhard Meyer, die ihre großen und kleinen Bilder verkaufen. Eine besonders große Auswahl ist im Kunstkabinett in Benz vorhanden.

Kunsthandwerk & Design

Buddelschiffe

Bei den Urlaubern beliebt sind auch Buddelschiffe, von denen die kleinsten gerade einmal streichholzschachtelgroß sind. Das Schiff in der Buddel, wie die Flasche auf Plattdeutsch heißt, ist oft der maßstabsgerechte Nachbau eines bestimmten historischen Seglers. Die ersten Buddelschiffe tauchten bereits Ende des 18. Jhs. auf. Mit dem Bau dieser Schiffe vertrieben sich die Seeleute ihre freie Zeit und bewiesen ihr handwerkliches Geschick.

Delikatessen

Räucherfisch

Nicht wenige gehen kurz vor der Heimreise zu den Fischern in Koserow oder Ahlbeck, um für sich oder die Daheimgebliebenen einen frisch geräucherten Aal mitzunehmen.

Sanddorn

An der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern wächst der Sanddorn (Hippophae rhamnoides), auch Haff- oder Seedorn genannt, wild. Als „Zitrone des Nordens“ wird er gern bezeichnet, da er zehnmal mehr Vitamin C als die Zitrone enthält. Aus Sanddorn wird Saft, Likör und Marmelade hergestellt, neuerdings wird sogar eine Hautcreme auf Sanddornbasis angeboten. Die kleinen, organgefarbenen Früchte werden im Herbst von den Sträuchern geerntet.

Souvenirs

Strandgut

Besonders beliebt als Souvenirs sind jene Stücke, die nicht von Menschenhand produziert, sondern von der Natur geschaffen wurden. In zahlreichen Usedomer Geschäften werden sie angeboten: schöne Muscheln, Bernsteinstückchen und „Hühnergötter“, wie die mit einem oder mehreren Löchern versehenen, inzwischen heiß begehrten Feuersteine von den Einheimischen genannt werden. Einst wurden die durchlöcherten Steine nämlich in Hühnernester gelegt, um die Legefreudigkeit der Hennen zu verbessern. Heute wandern sie als Glücksbringer in die Geldbörsen, die – so hofft man – dadurch stets gut gefüllt bleiben sollen. Nicht minder beliebte Fundstücke sind die Donnerkeile. So heißen die versteinerten Skelettreste von urweltlichen Tintenfischen.

Strandkörbe

In Heringsdorf gibt es die älteste deutsche Strandkorbfabrik, in der diese Ende des 19. Jhs. erfundenen Strandmöbel noch in traditioneller Handarbeit – heute allerdings vorwiegend aus Kunststoff – geflochten werden. Wer sich einen Strandkorb für zu Hause aussuchen möchte, hat die Qual der Wahl: Die beiden Grundtypen sind in vier Standardbreiten lieferbar, geflochten in einer von 14 Farb- und Materialvarianten, kombiniert mit einem der vier unterschiedlichen Holzlasur- und Lackfarbtöne und ausgeschlagen mit einem von 39 Stoffdessins ...

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Kerstin Sucher und Bernd Wurlitzer (www.tourismus-journalisten.de) leben und arbeiten als freie Reisejournalisten in Berlin. Ihre große Liebe gehört Mecklenburg-Vorpommern; durch zahlreiche Veröffentlichungen gelten sie als profunde Kenner dieses Bundeslandes. Häufig sind sie auf Usedom und in den Eingangstoren Anklam und Wolgast unterwegs.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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