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Reiseführer USA Südstaaten:Im Trend

Im Süden der USA gibt es viel Neues zu entdecken. Das Spannendste auf dieser Seite

Zwischenwelten

Voodoo und Co.

Wer Lebensrat braucht, der sollte New Orleans' Spiritual Temple (828 North Rampart Street) besuchen. Dort berät eine Voodoopriesterin zum Beispiel in Liebesdingen. Eine Pilgerstätte ist der älteste Friedhof der Stadt St. Louis No. 1 auch wegen der dort begrabenen Voodoopriesterin Marie Laveau. Historic New Orleans (www.tourneworleans.com) bietet nächtliche Führungen an. Außergewöhnlich ist der Neptune Memorial Reef-Friedhof (www.nmreef.com) im Tauchparadies Biscayne. Er liegt unter Wasser - und kann von Tauchern besichtigt werden.

Eiskalter Fall

Sport

Auch in North Carolina gibt es Eis und Schnee. Sobald die Wasserfälle einfrieren, werden die locals rund um Asheville aktiv. Eisklettern ist dort angesagt. Die Kletterschule Granite Arches (Tel. 423 4131432 | www.granitearches.com) bietet von der Schnupperstunde bis hin zur mehrtägigen Kletterreise alles an, was das Herz begehrt. Die Fox Mountain Guides (3228 Asheville Highway | Pisgah Forest | www.foxmountainguides.com) bringen sowohl Einsteiger als auch Profis auf Touren.

Himmlische Genüsse

Fast Food

Erdnussbutter und Speck gehören auf den Markenzeichen-Burger von Yo Mama's (727 St. Peter Street | New Orleans). In der Flip Burger Boutique (587 Howell Mill Road | Atlanta) kommt die besondere Note durch Mayo mit Raucharoma und Ketchup aus grünen Tomaten zustande - eine Südstaatenspezialität. Und Süßigkeiten können noch einmal extra versüßt werden: Bei Sublime Doughnuts (535 10th Street | Atlanta) ist der Name Programm.

Ein Viertel für die Kunst

Wynwood Art District

Schon bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Straßen Wynwoods gibt es mehr zu sehen, als in mancher Galerie. Der Stadtteil von Miami trägt schließlich nicht umsonst den Beinamen "Art District". Überlebensgroße Wandgemälde (www.thewynwoodwalls.com) schmücken ganze Häuserzeilen, Installationen ragen aus Grünstreifen und die mehr als 70 Galerien in dem Viertel sorgen für ein einmaliges Ambiente. Die wohl coolste Art, möglichst viel zu sehen, ist eine Tour mit Roam Rides (www.roamthere.com). Mit Vespas geht es von Graffito zu Graffito, um schließlich an einer angesagten Lunch-Location zu stoppen. Im eigenen - langsameren - Tempo erkunden Kunstliebhaber das Viertel an jedem zweiten Samstag im Monat beim Art Walk (www.wynwoodartwalk.com).

Grünes Glück

Im Garten

Weltweit verbringen immer mehr junge Großstädter ihre Freizeit bevorzugt auf den Knien und mit den Händen im Dreck. Gemeinsam erschaffen sie Gärten - mit Blumen oder essbaren Früchten. So wie die Community Gardens (www.parkpride.org) von Atlanta, die nicht nur Führungen, Workshops und Picknicks anbieten, sondern regelmäßig gesunde Lunchpakete für Obdachlose schnüren. Auch im Miami Beach Victory Garden (www.miamibeachvictorygarden.blogspot.de) lernen Besucher etwas über Heilkräuter und die "weltbeste Marmelade". In New Orleans' Midcity Garden (www.midcitycommunitygarden.com) steht unter anderem Outdoor Cooking auf dem unterhaltsamen Lehrplan.

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Der freie Journalist lebt im kanadischen Montréal und schreibt, bloggt und filmt für deutsche Print- und Onlinemedien. Im Winter folgt er den "Snowbirds" - seinen kanadischen Mitbürgern, die dann nach Süden ziehen. Wobei er mal in Florida, mal im tiefsten Süden landet. Dort faszinieren ihn Touristenhochburgen wie Miami ebenso wie stille Enklaven am Mississippi oder die Bayous von Louisiana.

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Quelle: www.marcopolo.de

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