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Reiseführer Sylt:Geschichte

Um 6000 v. Chr.

Durch den Anstieg des Meeresspiegels wird Sylt langsam zur Insel

Um 4000 v. Chr.

In der Jungsteinzeit erste Besiedlung. Die Bewohner schaffen gewaltige Megalithgräber („Hünengräber“)

Um 800 n. Chr.

Einwanderung friesischer Siedler. Die Keimzellen der heutigen Orte entstehen

12. Jh.

Erste urkundliche Erwähnung der Insel. Die ersten Inselkirchen werden errichtet

1362

Die Marcellus-Sturmflut, („grode Mandränke“), zerstört das alte Nordfriesland

1634

Die Burchardiflut zerstört den letzten Deich auf Sylt

um 1750

„Goldenes Zeitalter“: Die Insulaner leben von Walfang und Handelsschifffahrt

1855

Westerland wird Seebad, das Dorf verzeichnet 98 Kurgäste

1888

Die 1970 stillgelegte Inselbahn nimmt den Betrieb auf

1927

Der Hindenburgdamm wird eingeweiht

1960er-Jahre

Der Jetset beschert Kampen den Beinamen „St-Tropez des Nordens“

1972

Erste Sandvorspülung zur Sicherung der Küste vor Westerland

1985

Das schleswig-holsteinische Wattenmeer wird Nationalpark

2009

Westerland, Sylt-Ost und Rantum fusionieren zur Gemeinde Sylt und machen so den ersten Schritt zu einer inseleinheitlichen Verwaltung. Das deutsche Wattenmeer wird in die Unescoliste des Welterbes aufgenommen

2013

Geplante Eröffnung des neuen „Hauses des Gastes“ in Wenningstedt

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Silke von Bremen ist Gästeführerin und eine profunde Kennerin der Insel. Von ihr liegen zahlreiche Veröffentlichungen zu Sylt vor, sie auf Rundgängen zu begleiten, ist so unterhaltsam wie interessant. Arnd M. Schuppius arbeitet als freiberuflicher Autor und Lektor für mehrere Verlage und Zeitschriften. Er besucht die Insel ein paar Mal im Jahr und verfolgt ihre Entwicklung mit konstruktiver Kritik.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de