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Reiseführer Südafrika:Im Trend

In Südafrika gibt es viel Neues zu entdecken. Das Spannendste auf dieser Seite

MARCO POLO Autorin Dagmar Schumacher

Ethno-Fantastic

Local Design in Jo'burg

Eine echte Meisterin des Schneiderns ist Nkhensani mit ihrem Label Stoned Cherrie Siemert Road 54 . Die Designerin beweist, dass Afrika nicht gleichbedeutend ist mit Ethnomode. Auch Sun Goddess Nelson Mandela Square vermischt ethnische Einflüsse mit modernen Schnitttechniken und Materialien. Bei Black Coffee im Bamboo Centre 9th Avenue wird traditionelle Stammeskleidung mit modernen Einflüssen gepaart. Klingt gewagt und ist preisgekrönt.

Auf der Leinwand

Kunst

Eigenwillig und ausgefallen: So lässt sich die Kunstszene des Landes beschreiben. Norman Catherine ist eine der bekanntesten kreativen Stimmen des Landes. Mit seinen Gemälden und Skulpturen feiert er auch außerhalb Südafrikas Erfolge www.normancatherine.co.za . Seine Kollegin Karen Lasserre vereint auf der Leinwand typisch afrikanische Themen in einem Farbenrausch www.lasserre.co.za Zeitgenössische Kunst aus dem Land zeigt die Fried Contemporary Art Gallery Charles Street 430 Pretoria .

Coffeelicious

Zum Wohlfühlen

Statt bei der Suche nach einem der Big Five können Sie Katzen auch beim Nachmittagstee spotten. Im Coffee Cats Willowfield Road Durban gibt es zudem noch leckere Pies und Illy-Kaffee. Die Book Lounge Roeland Street 71 in Kapstadt hält was sie verspricht. Dicke Schmöker und die besten Milkshakes der Stadt in äußerst entspannter Atmosphäre. Das Nzolo Brand Café Church Street 48 Kapstadt ist bunt-gemütlich und typisch afrikanisch. Perfekt zum Leutegucken und um die ursprüngliche Landesküche zu probieren.

Am Abgrund

Kloofing

Badehose, Bergschuhe, Helm und Sonnenschutz. Das ist die Grundausrüstung für Kloofer. Gesichert mit Gurt und Seil klettern sie die Schluchten zum kühlen Nass hinunter, um dann dem Flusslauf zu folgen – über Wasserfälle und Co. Der Favorit unter den Kloofs, so der südafrikanische Ausdruck für eine Schlucht, ist der Kamikaze Canyon . Wer sich vom Namen nicht abschrecken lässt, besucht das Ashanti in Kapstadt. In dem Hostel ist auch das Ashanti Travel Centre Hof St 11 www.ashanti.co.za zu Hause, das Touren in den Canyon organisiert. Ein weiterer guter Ansprechpartner ist Abseilafrica www.abseilafrica.co.za in Kapstadts Long Street. Wer lieber ein Wahrzeichen erklimmt, besteigt mit Downhill Adventures Overbeek Building Orange Street www.downhilladventures.com den Tafelberg.

Let me entertain you

Live und lustig

Kabarett und Comedyclubs, Livebühnen und Musikabende. In Südafrika wird Unterhaltung groß geschrieben. Erste Anlaufstelle in Kapstadt ist der Jou Ma Se-Comedy Club , der an wechselnden Locations gastiert. Auf der Bühne steht fast jede Nacht ein anderer Comedian, oft auch Clubgründer Kurt Schoonraad selbst www.kurt.co.za . Eine feste Adresse und Größe in Kapstadt ist das On Broadway Long St 44 mit seinen Kabarett-Shows samt Abendessen. In Johannesburg ist das Bassline Henry Nxumalo Street 10 die angesagteste Musiklocation. In Blomfontein geht man dazu in den coolsten Pub des Orts. Im Die Mystic Boer Kellner Street 84 wird gejammt und gefeiert.

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Dagmar Schumacher lebt seit 1988 in Südafrika und wohnt mit ihrer Familie auf einer Weinfarm in der Nähe von Villiersdorp. Sie schreibt für deutsche Magazine über Tourismus und unternimmt jedes Jahr mehrere Reisen durch das große Land. Besonders fasziniert sie, wie Südafrika sich in den letzten 20 Jahren von einem von der Welt boykottierten Land zu einem beliebten Reiseziel entwickelt hat.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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