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Reiseführer Südafrika:Erlebnistouren

Jeder Zipfel dieser Erde hat seine eigene Schönheit. Wenn Sie Lust haben, die einzigartigen Besonderheiten dieser Region zu entdecken, wenn Sie tolle Tipps für lohnende Stopps, atemberaubende Orte, ausgewählte Restaurants oder typische Aktivitäten bekommen wollen, dann sind diese maßgeschneiderten Erlebnistouren genau das Richtige für Sie. Machen Sie sich auf den Weg und folgen Sie den Spuren der MARCO POLO Autoren.

MARCO POLO Autorin Dagmar Schumacher

Südafrika perfekt im Überblick

Tag 1

Die Wirtschaftsmetropole des afrikanischen Kontinents, eine Stadt voller Action, mit Schnellstraßen und wilden Autofahrern, mit Wolkenkratzern und Townships - das ist Johannesburg . Aber kaum haben Sie die quirlige Millionenstadt verlassen - auf der N 12 und dann auf der N 4 Richtung Osten - öffnet sich die Weite Afrikas. Die Reise sollte erst gegen 9 Uhr beginnen, denn dann ist die Rushhour in der City vorbei. Verlassen Sie bei Nelspruit (Mbombela) die Autobahn. Weiter geht es auf der berühmten Panorama Route (R 539) nach Sabie , wo Sie zum Lunch in den Landgasthof The Wild Fig Tree einkehren. Von hier sind es nur noch 15 km zu den Mac Mac Falls, wo die Wassermassen über 70 m eindrucksvoll in die Tiefe stürzen. Für die erste Übernachtung bietet sich der kleine Ort Graskop an, der nur 15 km auf der R 532 entfernt ist. Das schönste Hotel am Platz ist hier das Graskop Hotel.

Tag 2

Morgens geht's auf der R 532 und R 534 zum Aussichtspunkt God's Window aus. Der Blick über den Blyde River Canyon ist atemberaubend, je früher am Tag, desto besser! Nach zwei Stunden Bergpanorama satt geht es gen Norden und dann Osten über die R 532 und R 531, bis Sie wieder auf die R 40 stoßen. Von dort erreichen Sie das Orpen Gate, einen der Eingänge zum Kruger National Park , einem der größten und schönsten Wildreservate des Kontinents. Wenige Kilometer hinter dem Tor übernachten Sie im Orpen Gate Rest Camp, Selbstverpflegung!

Tag 3

Der nächste Reisetag beginnt mit dem Sonnenaufgang. Auf geteerten Straßen geht's quer durch den Kruger Park, vorbei an den Tieren Afrikas, zum Malelane Gate im Süden des Reservats. Für diesen Trip sollten Sie einen Tag einplanen. Gleich außerhalb des Parks, in Malelane , können Sie in der Rio Vista Lodge übernachten.

Tag 4-5

Am nächsten Tag geht die Reise auf der R 570 ins kleine Königreich Swasiland . Im Hotel Foresters Arms, das 30 km von der Hauptstadt Mbabane entfernt liegt, fühlt sich der Gast wie in "Out of Africa". Es empfiehlt sich, einen weiteren Tag zu bleiben und mit den vom Hotel angebotenen Mountainbikes die Umgebung zu erkunden.

Tag 6

Nach den zwei Übernachtungen geht's wieder zurück nach Südafrika. Die N 2 führt zum Indischen Ozean. Der erste Stopp ist St Lucia im iSimangaliso Wetland Park. Probieren Sie mittags den frischen Fisch im Braza Restaurant, und beobachten Sie die Flusspferde und Krokodile, die sich nur 100 m entfernt im Fluss tummeln. Besser geht‘s nicht! Von den Wetlands fahren Sie auf der N 2 in Richtung Süden. Dieser Teil der Küste ist touristisch noch wenig entwickelt, aber landschaftlich reizvoll. Im Kontrast dazu steht Durban , die pulsierende Metropole der Provinz KwaZulu-Natal. Ein Muss für die Übernachtung ist (bei vollem Geldbeutel!) das Oysterbox Hotel im Badevorort Umhlanga Rocks am Indischen Ozean.

Tag 7

Der lange Sandstrand vor dem Hotel lädt noch zu einem Morgenspaziergang ein, bevor es von Durban - wieder auf der N 3 - in die verwunschenen Natal Midlands geht. Auf dem sogenannten Midlands Meander zwischen Pietermaritzburg und Mooi River präsentieren zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker abseits der Hauptstraße ihre Arbeiten. Beim Lunch im Café Bloom wird nicht nur der Gaumen verwöhnt, auch Kunstliebhaber kommen auf ihre Kosten. Der Besitzer Michael Haigh ist selbst Künstler und töpfert und verkauft im Café Keramikarbeiten, die sogar bei Conran in London angeboten werden. Weiter führt die Fahrt, noch immer auf der N 3, zum Golden Gate Highlands National Park in der Provinz Freistaat. Zu empfehlen ist eine Übernachtung im Reservat im Highlands Mountain Retreat. Von hier sieht man, wie die mächtigen Sandsteinfelsen golden im Sonnenlicht schimmern.

Tag 8

Nach einem ausgiebigen Morning Drive im Nationalpark erreichen Sie auf der R 712 die nächste Station, Clarens . Nutzen Sie die Rast für einen Imbiss und den Besuch der hiesigen Galerien. Danach geht es weiter nach Ladybrand , dem Grenzort zu Lesotho, das auch das Königreich in den Wolken genannt wird. Für eine Übernachtung ist das Cranberry Cottage gut gelegen.

Tag 9

Am nächsten Tag steht die Fahrt auf der R 701 durch den Freistaat zum größten Stausee des Landes, dem Gariep Dam , auf dem Programm. Er ist wegen der perfekten Bedingungen bei Gleitseglern beliebt ( www.gariep-gliding.com ). Die Auswahl an Lokalen ist nicht besonders groß; am besten ist das Mondrian. Auf der R 390 fahren Sie weiter Richtung Cradock . Für die Nacht ist dort Tuishuise eine gemütliche Herberge.

Tag 10-11

Morgens geht es dann zum Mountain Zebra National Park und weiter auf der N 9 nach Graaff-Reinet . Leckere Lammgerichte gibt es im traditionellen Pub Pioneers. Schauen Sie sich vor der Weiterfahrt noch das Valley of Desolation mit beeindruckenden Felsformationen im Camdeboo National Park an. Von der N 9 biegen Sie rechts ab auf die R 341 nach Oudtshoorn , der Metropole der Straußenzucht. Übernachten Sie wie die Straußenbarone im letzten Jahrhundert auf der La Plume Guest Farm. Legen Sie einen Ruhetag ein, um ohne Zeitdruck ein, zwei Straußenfarmen zu besuchen, sich über die Straußenzucht zu informieren und mittags ein Straußenrührei zu essen.

Tag 12

Weiter geht die Reise auf der R 328 über den Schwartberg Pass, einen der schönsten Bergpässe Südafrikas, nach Prince Albert , einem Karoo-Örtchen mit entzückenden Gästehäusern. Das African Relish bietet nicht nur liebevoll eingerichtete Zimmer, sondern auch Kochkurse. Falls die Zeit dafür nicht reicht, sollten Sie zumindest das Restaurant ausprobieren.

Tag 13

Der nächste Tag beginnt mit einer zweistündigen Fahrt auf der N 1, dann biegen Sie links auf die R 318 ab und erreichen nach weiteren 60 Min. Montagu . Hier beginnt das Weinland des Kaps. Das romantische Dörfchen sollte schon ab Mittag der Stopp für den Tag sein, weil es hier viel zu erleben gibt. Besuchen Sie z.B. die heißen Quellen Avalon Springs, machen Sie eine Mountainbikerunde durch die Berge oder einen Spaziergang durch den historischen Ortskern. Ein Fest für die Sinne ist der Aufenthalt in der Mimosa Lodge. Die eleganten Zimmer liegen in einem herrlichen Garten mit Vogelgezwitscher. Im Restaurant wird Spitzenküche und dazu ein sehr guter Hauswein serviert.

Tag 14

Von Montagu fahren Sie auf der R 60 über den Weinort Worcester, bis Sie nach links auf die R 43 abbiegen. Durch Villiersdorp und am Stausee Theewaterskloof Dam entlang führt die Route auf den Elephant Pass, von dem aus sich ein atemberaubender Blick auf das Franschhoek -Tal bietet. Der Weinort Franschhoek liegt im Herzen des Weinanbaugebiets östlich von Kapstadt und gilt als die kulinarische Hauptstadt Südafrikas. Schlagen Sie deshalb hier Ihr Lager für die Nacht auf und genießen Sie ein ausgiebiges Abendessen in einem der guten Restaurants.

Tag 15

Am letzten Tag führt die R 45 an etlichen Weinfarmen vorbei. Kurz vor der Auffahrt auf die Autobahn Richtung Kapstadt liegt das schönste und eines der ältesten Weingüter des Landes: Babylonstoren. Das Gemüse und das Obst fürs Restaurant Babel kommt aus den wunderbaren Gärten des Gutes, die Sie unbedingt besuchen sollten. Auf der N 1 dauert das letzte Stück der langen Fahrt jetzt nur noch eine halbe Stunde. Dann sind Sie in Kapstadt , der ältesten Stadt Südafrikas, angekommen.

Auf Weinwegen

Tag 1

Von Kapstadt geht's auf der N 1 in Richtung Paarl. Dort lohnt ein Stopp beim KWV Sensorium , einer Kombination aus Galerie und Verkostungsraum des größten Herstellers von Wein und Spirituosen der Region. Auf der Weiterfahrt verlassen Sie kurz vor der Einfahrt zum Huguenot Tunnel die Autobahn und setzen die Fahrt auf der R 101 über den 70 km langen und landschaftlich sehr schönen Du Toits Kloof Pass fort. Am Fuß der Berge angekommen, führt die Straße in Richtung Rawsonville. Hier legen Sie bei der Du Toits Kloof Winery einen Stopp für eine Weinprobe ein. Der Chardonnay-Viognier z.B. ist nicht nur gut, sondern auch günstig. Die R 101 führt fast bis nach Worcester , ein Ort, der im Zentrum des größten Weinanbaugebiets von Südafrika liegt. Ein Fünftel aller Trauben des Landes wird in den hiesigen Weinkellern verarbeitet. Im Kleinplasie Open Air Living Museum wird vom Leben und der Arbeit der frühen Pioniere und Bauern erzählt. Die Gebäude sind Nachbildungen von Häusern aus der Kapregion.

Weiter geht es auf der N 1 in Richtung Norden. Nach etwa 60 km biegen Sie links ab auf die R 46 in Richtung Ceres, und dann sind es nur noch 4 km bis zum Eingangstor der Aquila Private Game Reserve . Nur zwei Stunden von Kapstadt entfernt können Sie hier die Big Five der afrikanischen Tierwelt beobachten - ideal für Besucher, die nicht in die Gebiete mit den großen Wildreservaten reisen. Sie übernachten in einem der gemütlichen Chalets; aber auch Tagesbesuche sind hier möglich.

Tag 2

Am nächsten Morgen geht es zurück nach Worcester und dann auf der R 60 Richtung Robertson. Nach 15 km biegen Sie links nach Nuy ab. Die Nuy Winery keltert vorzügliche Weine, fast alle sind in Südafrikas Weinbibel Platter's hochdekoriert. Das ungewöhnliche Gasthaus Nuy Valley ist so hübsch, dass Sie es sich wenigstens anschauen sollten, allein wegen der Backpacker-VIP-Zimmer im alten Weinkeller. Ein paar Kilometer weiter auf der R 60 beginnt das Robertson Valley, das Tal des Weins und der Rosen. Die erste Weingenossenschaft ist Rooiberg, ein Geheimtipp für gute, preiswerte Tropfen. Als bestes Restaurant in Robertson gilt das The Small Restaurant im supergestylten The Robertson Small Hotel, das sich perfekt für die zweite Übernachtung auf dieser Tour anbietet.

Tag 3

Von Robertson geht es am nächsten Tag auf die R 317. An dieser Seitenstraße liegen einige sehr gute Weingüter. Besonders zu empfehlen ist Springfield . Dort werden nicht nur tolle Weine wie der Méthode Ancienne Cabernet Sauvignon produziert, es wird auch etwas für Tierliebhaber geboten. Seit Jahrzehnten lebt eine Springbokherde auf den weitläufigen Weiden des Guts, und mit etwas Glück wird der Besucher gleich am Tor von den zierlichen Antilopen begrüßt, weil sie wieder mal entwischt sind und vergnügt an den Trauben knabbern. Für Weißweinliebhaber ist das nächste Estate ein Erlebnis. Danie de Wet, der Besitzer von De Wetshof , ist der König des südafrikanischen Chardonnays. Das Gutshaus, in dem auch der Weinkeller liegt, erinnert mehr an ein Herrenhaus in der Toskana als an ein südafrikanisches Farmhaus. Durch das Dörfchen Bonnievale fahren Sie wieder auf die R 60 bis nach Swellendam , einem hübschen Ort, in dem man sich in die Gründerjahre der Besiedlung zurückversetzt fühlt. Die drittälteste Ortschaft am Kap wurde bereits 1745 gegründet; viele historische Häuser erinnern daran. Das Drosdy Museum, ein Freilichtmuseum, besteht aus eindrucksvollen Gebäuden aus dem 18. Jh.; in einem davon bietet das Restaurant Field & Fork französische Küche. Für die Übernachtung vor der Weiterfahrt an die Garden Route oder zurück nach Kapstadt ist das kleine B & B Augusta de Mist perfekt.

Durchs Blumenwunderland

Tag 1

Von Kapstadt fahren Sie auf der N 7 bis zur Ausfahrt Malmesbury. Von dort geht es auf der R 304 nach Darling , ein bis 1995 eher verschlafenes Dörfchen. Dann wurde es von Pieter Dirk-Uys entdeckt. Südafrikas bester Kabarettist traute sich schon während der Apartheid, als Kunstfigur Evita Bezuidenhout die Regierung aufs Korn zu nehmen. Er eröffnete im alten Bahnhof von Darling das Theater und Restaurant Evita se Perron - übersetzt: Evitas Bahnsteig. Dirk-Uys folgten viele weitere Kreative, die Darling zu einem Künstlertreff machten. Das Mittagessen macht im Darling Brew viel Spaß. Das Bier ist hausgebraut, eine Verkostung muss vorher angemeldet werden.

Hinter Darling beginnt das Blumenland. Die R 307 und dann die R 45 führen nach Hopefield. Hinter Hopefield liegt der West Coast Fossil Park , in dem Sie Fossilien von Tieren bewundern können, die vor 5 Mio. Jahren hier gelebt haben. Viele Arten - wie Bären oder Kurzhalsgiraffen - gibt es in dieser Küstenregion schon lange nicht mehr. Für die erste Übernachtung sollten Sie in östlicher Richtung weiter bis Kersefontein fahren. Das kapholländische Gut befindet sich seit 300 Jahren im Besitz der Familie Melck. Besitzer Julian bietet seinen Gästen auch Reittouren oder Rundflüge an. Abends dinieren Sie im Speisezimmer wie zu Anfang des 19. Jhs.

Tag 2

Die nächste Station in Richtung Norden ist Velddrif . Der Ort liegt spektakulär an der Mündung des Berg Rivers in den Atlantik: ein Paradies für Angler. Wer lieber fangen lässt, kann im Soverby Lapa, das direkt am Strand liegt, wunderbare Fischgerichte bestellen. Der Ort ist bekannt für seine Produkte aus Meersalz, dem KhoiSan Natural Unrefined Sea Salt, das in riesigen Pfannen gewonnen wird. Die Fabrik hat einen kleinen Shop KhoiSan Salt, in dem verschiedene Sorten des Salzes verkauft werden. Besonders der Badezusatz ist ein Renner, weil er durch den hohen Mineralwert gegen Schmerzen helfen und den Körper entgiften soll. Einen Ausflug wert ist auch das nur 30 km entfernte, romantische Fischerdörfchen Paternoster .

Von Velddrif führt die R 399 zurück auf die N 7. Nun geht es in nördlicher Richtung weiter nach Clanwilliam , dem Zentrum der Rooibostee-Herstellung. Die Sträucher wachsen nur in den nahegelegenen Cedarbergen und sonst nirgendwo auf der Welt. Wer mehr darüber wissen möchte, der sollte eine Tour auf der Rooisbos Route machen ( www.rooibos-route.co.za ). Um zum Hotel für die nächste Nacht zu kommen, müssen Sie Clanwillam wieder verlassen und vom Ortausgang der Beschilderung zur Bushmans Kloof Wilderness Reserve folgen. Der Weg zu diesem ganz besonderen Naturreservat führt 20 km durch dramatische Bergketten. Der private Tierpark inmitten der Cedarberge beheimatet 140 Vogelarten, wilde Tiere der Region (vom Bergzebra über den Gemsbok bis zur Wildkatze) und birgt 125 Fundstellen von zum Teil sehr gut erhaltenen Khoisan-Zeichnungen, die hauptsächlich Tiere und Menschen darstellen. Hier übernachten Sie luxuriös im Bushmans Kloof Wilderness Reserve & Wellness Retreat.

Tag 3

Am nächsten Morgen geht es zurück nach Clanwilliam und von dort ca. 80 km auf der N 7 bis nach Vanrhysdorp. Hier nehmen Sie die Ausfahrt nach Nieuwoudtville . Die R 27 führt jetzt steil nach oben - von der Straße ist die Aussicht auf die Blumenpracht des Namaqualandes einfach umwerfend! Eine gute Übernachtungsmöglichkeit zum Abschluss ist die Swiss Villa, ein Gasthaus in einer 100 Jahre alten Sandsteinvilla. Zurück nach Kapstadt geht es am nächsten Tag am schnellsten über die N 7, die Sie bei Vanrhynsdorp erreichen.

Mit dem BAZ Bus von Johannesburg nach Kapstadt

Tag 1

Wer Südafrika nicht im Auto bereisen möchte, für den ist die Fahrt von Johannesburg nach Kapstadt mit dem BAZ Bus genau das Richtige. Es handelt sich um einen Hop-on-Hop-off-Bus; man kann also auf der gebuchten Route so oft ein- und aussteigen, wie man möchte. Ihr erstes Backpacker-Hotel sollten Sie vor dem Abflug im Heimatland buchen. In Johannesburg ist Curiocity Backpackers zu empfehlen. Eine Abholung vom Flughafen ist möglich, und im Hostel liegen alle Infos aus, die Baz-Bus-Reisende brauchen, u.a. das Handbuch "Coast to Coast", das die schönsten Pensionen für Backpacker auflistet. In den empfohlenen Unterkünften ist immer was los. Abends beim Bier werden Erfahrungen und Tipps ausgetauscht. Der BAZ Bus holt Fahrgäste an vielen Hostels ab; Sie sollten jeweils einen Tag im Voraus buchen.

Tag 2

Von Johannesburg geht die Reise zu den Drakensberge , den Alpen Südafrikas, wo Sie besonders schön im Amphitheatre Backpackers am Rande des Royal Natal National Park an der Grenze zu Lesotho unterkommen. Die Lodge bietet viele Unternehmungen zur Erkundung der Drakensberge an. Besonders zu empfehlen sind die Nachtwanderungen und das Abseiling.

Tag 3

Weiter geht es nach Durban , wo Sie wieder übernachten müssen, denn der Bus fährt erst am nächsten Morgen weiter. Im Happy Hippo direkt neben der uShaka Marine World lässt sich der Tag gut rumbringen, z.B. mit einem Spaziergang an der Strandpromenade Golden Mile. Da ist auch abends immer viel los. Gegen einen Aufpreis bietet der BAZ Bus hier in Durban (ebenso wie auch in Port Elizabeth und Kapstadt) Stadtrundfahrten an.

Tag 4

Der nächste Teil der Reise führt in das vom Tourismus noch nicht so entdeckte Ost-Kap. Trotzdem liegen hier drei der schönsten Gästehäuser für Rucksacktouristen in Südafrika. Im einsamen Küstenort Coffee Bay an der Wild Coast, die ihren Namen zu Recht trägt, liegt direkt am Strand The Coffee Shack. Zwei Unternehmungen sollten Sie sich nicht entgehen lassen: eine Wanderung entlang der Küste zur Felsformation Hole in the Wall und den Besuch bei einem Sangoma, einem traditionellen Heiler. Der BAZ Bus fährt zwar nicht bis nach Coffee Bay, aber es gibt einen Shuttleservice von der Shell-Tankstelle in Mthatha.

Tag 5

Weiter geht die Fahrt nach Chintsa zum Buccaneers. Das ist ein kleines Dorf für Besucher; untergebracht werden Sie in Hütten, die sich auf dem großen Gelände verteilen - ein Paradies für Kitesurfer und Wellenreiter!

Tag 6

Nächste Station ist der kleine Ort Hogsback mit der Backpackerlodge Away with the Fairies. In deren riesigem Garten fühlen sich Besucher wie verzaubert: Ein Sundowner im Baumhaus mit Aussicht auf den Urwald in Gesellschaft kleiner Äffchen ist nicht zu übertreffen. Für Aktive bietet die Lodge Mountainbikes - ihr Besitzer ist überzeugt, dass es hier die besten Pisten des Landes gibt. Auch hierher fährt der BAZ Bus nicht direkt, Gäste werden aber vom Buccaneers in Chintsa oder vom Sugarshack in East London abgeholt.

Tag 7

Auch in Port Elizabeth müssen Sie wieder eine Übernachtung einplanen, da der Busfahrer hier pausiert. Das Lungile Backpackers bietet sich für Reisende an, die nach der vielen Natur der letzten Tage mal wieder auf die Piste wollen: Die Partymeile von Humewood ist in Laufentfernung.

Tag 8

Den nächsten Stopp sollten Sie an der Jeffrey's Bay einlegen - ein absolutes Muss, vor allem für passionierte Surfer, die hier perfekte Wellen vorfinden. Am schönsten ist die Übernachtung im Island Vibe direkt am Meer.

Tag 9

Vor dem letzten Stück der Reise nach Kapstadt sollte noch mindestens ein Stopp eingeplant werden. Zum Beispiel in Wilderness in der Nähe von George an der Garden Route. Die Übernachtung im Beach House Backpackers ist genau so schön, wie der Name es verspricht. Das Haus liegt direkt am Strand, und die Aussicht ist super.

Tag 10

Von hier sind es nur noch wenige Fahrstunden nach Kapstadt . Auch in der "Mother City" gibt es jede Menge Lodges für Rucksackstouristen, eine der schönsten ist das Atlantic Point Backpackers in Green Point, zentral zwischen Meer und City gelegen.

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Dagmar Schumacher lebt seit 1988 in Südafrika und wohnt mit ihrer Familie auf einer Weinfarm in der Nähe von Villiersdorp. Sie schreibt für deutsche Magazine über Tourismus und unternimmt jedes Jahr mehrere Reisen durch das große Land. Besonders fasziniert sie, wie Südafrika sich in den letzten 20 Jahren von einem von der Welt boykottierten Land zu einem beliebten Reiseziel entwickelt hat.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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