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Reiseführer Potsdam - Potsdams Umgebung:Bloss nicht

Tipps für einen ungetrübten Potsdam-Besuch

Zu spät kommen

Wenn Sie in den Ferienmonaten erst am späten Nachmittag auf eine Eintrittskarte für das Schloss Sanssouci hoffen, dann haben Sie sicher Pech. Mittags sind oftmals schon alle Karten verkauft, denn aus restauratorischen Gründen ist die tägliche Besucherzahl begrenzt.

Den Obstwein unterschätzen

„Bretterknaller“ wird der Obstwein aus Werder bei Potsdam bezeichnet, denn er hat einen Alkoholgehalt von 14 Prozent. Böse Erfahrungen musste schon manch einer machen, der den süffigen Sauerkirsch-, Erdbeer-, Schwarze-Johannisbeer- oder Apfelwein wie Fruchtsaft in sich hineinschüttete.

Mit dem Auto fahren

Gut beraten ist, wer das Auto parkt und für den Rest des Tages nicht wieder einsteigt, um seine Nerven zu schonen. Denn für Gäste erscheint die Verkehrsführung oftmals chaotisch. Zum anderen: Zu Fuß oder mit dem Fahrrad sehen Sie vieles, was Ihnen als gestresster Autofahrer entgeht.

Leichtsinnig sein

Bei südlichen bis südwestlichen Winden kann sich der Schwielowsee in ein gefährliches Gewässer verwandeln. Nicht wenige Bootsfahrer hat der plötzlich aufkommende Wellengang schon in Lebensgefahr gebracht.

Unachtsam sein

In Warenhäusern oder öffentlichen Verkehrsmitteln achtet mittlerweile jeder auf seine Taschen. Wer tut das aber schon am Eingang vom Schloss Sanssouci? Hier glaubt man sich im Kreis von Kunstfreunden und schenkt Geldbörse, Brief- und Handtasche keine Aufmerksamkeit. Taschendiebe haben das mitbekommen und mischen sich als auskunfts- und diskutierfreudige Potsdam-Kenner unter die Wartenden. Also Vorsicht!

In den Parks herumtoben

Die Rasenflächen in den Parks von Sanssouci, Babelsberg und im Neuen Garten dürfen Sie nicht betreten, denn sie gehören mit zum geschützten Welterbe. Ihr Rad sollten Sie nicht mitnehmen, denn das Schieben und Fahren in Schrittgeschwindigkeit ist nur begrenzt gestattet. Verboten sind Inlineskaten, Ballspielen und Musik, Hunde sind anzuleinen. Verstöße gegen die Parkordnung werden gnadenlos geahndet. Bereits das Lagern auf Wiesen kostet bis zu 35Euro!

Auf Highheels balancieren

Auch wenn in den Schlössern keine Filzpantoffeln mehr über das normale Schuhwerk gezogen werden müssen, so ist es doch ratsam, sich nicht mit Highheels auf Stadterkundung zu begeben, sondern lieber die bequemen flachen Treter anzuziehen.

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Potsdam liegt für die renommierten Reisejournalisten Kerstin Sucher und Bernd Wurlitzer (www.tourismus-journalisten.de) fast vor der Haustür. Von Berlin aus fahren beide oft in Brandenburgs Landeshauptstadt und ihre wasserreiche Umgebung, bummeln in den Parks, genießen die Kulturangebote und vergessen dabei manchmal, dass sie eigentlich zum Arbeiten und nicht zum Vergnügen hergekommen sind.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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