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Reiseführer Piemont - Turin:Spezialitäten

agnolotti

Ravioli, die entweder mit Braten gefüllt werden oder al magro, mit Kräutern und Ricotta

bagna cauda

dickflüssige Sauce aus Sardellen, Knoblauch und Olivenöl. Man hält sie auf einem Rechaud heiß und taucht rohe und gekochte Gemüse hinein - Kartoffeln und Topinambur, Karotten und Fenchel, Zwiebeln und Paprikaschoten. Dazu muss der Barbera fließen! Die bagna cauda schmeckt am besten im Winter in geselliger Runde

bicerin

heißes Getränk aus Kaffee, Schokolade und Sahne

bollito misto

gemischtes Siedfleisch, das u. a. aus Stücken vom Rind, Huhn und Fleischbällchen besteht. Wird mit Kartoffelbrei und verschiedenen Saucen serviert

bônet

ein aus amaretti (Mandelmakronen) hergestellter Pudding

bugie

dünnes, trockenes Schmalzgebäck, das es nur in der Karnevalszeit gibt

castelmagno

König der piemontesischen Käsesorten: hart und würzig, bröselig und ein bisschen streng

cognà

marmeladenartige Sauce aus Weintrauben, Nüssen, Birnen und Quitten, zu bollito misto oder zu Käse

cuneesi

Aus Cuneo stammen diese rumschweren, dunklen Schokoladentrüffel, die schon Ernest Hemingway als Souvenir für seine Frau kaufte

finanziera

aufwendiges, leider nur noch selten angebotenes Ragout aus Nierchen, Hirn, Bries, eingelegten Steinpilzen, Kalbshoden und Hahnenkämmen - ein Tipp für entdeckungsfreudige Esser

fonduta

warme Käsecreme aus Fontinakäse, Milch und Eiern

tajarin

frisch gemachte Bandnudeln. Pflichtbewusste Köchinnen verwenden bis zu 20 Eigelb auf ein Kilo Mehl! Am besten sind sie puristisch mit Butter und ein paar frisch gehobelten Trüffelspänen

tomini al verde

kleine, runde Frischkäse, die in Öl, Petersilie und Knoblauch eingelegt werden und als antipasto beliebt sind

torrone

Aus dem südlichen Piemont kommt dieser Plombenzieher aus den knackigen piemontesischen Haselnüssen, Eiweiß, Zucker und Honig

zabaglione (zabaione)

die aus Eigelb und Moscato gerührte, warme Weinschaumcreme ist in Turin geboren und hat Weltkarriere gemacht

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Eigentlich wollte die Reisejournalistin in Turin nur einen Antiquitätenmarkt besuchen, doch dann blieb sie, fasziniert von der Schönheit der Stadt, gleich ganz da. Seit 1995 lebt die gebürtige Münchnerin in der piemontesischen Hauptstadt, in die sie nach ihren Reisen durch die Welt immer wieder voller Vorfreude zurückkehrt. Sie schreibt für viele deutsche Zeitungen und Magazine.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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