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Reiseführer Mauritius:Geschichte

MARCO POLO Autor Freddy Langer

um 900

Mauritius ist arabischen Seefahrern bereits bekannt

1511

Der portugiesische Seefahrer Pedro Mascarenhas entdeckt die unbewohnte Insel Mauritius

1598

Die Holländer übernehmen die Insel und benennen sie nach ihrem Statthalter Prinz Moritz (Maurice) von Nassau

1710

Die Holländer gehen; Piraten lassen sich auf der Insel nieder

1715

Mauritius wird von den Franzosen besetzt

1735

Mahé de Labourdonnais gründet die Haupt- und Hafenstadt Port Louis

1748–1810

Die Engländer versuchen immer wieder, die Insel zu erobern

2. Dez. 1810

Die Franzosen kapitulieren in Port Napoléon (= Port Louis)

1814

Franzosen und Engländer teilen auf: La Réunion bleibt in französischer Hand; Mauritius, Rodrigues und die Seychellen gehen dagegen an England. Auf Mauritius leben 78 000 Menschen, 80 Prozent davon sind Sklaven

1835

Abschaffung der Sklaverei; man bringt Arbeiter aus Indien und China ins Land

1854–99

Durch Epidemien und Naturkatastrophen halbiert sich die Einwohnerzahl

1958

Das uneingeschränkte Wahlrecht wird eingeführt

1968

Mauritius wird ein souveräner Staat im britischen Commonwealth

1992

Ausrufung der Republik

2008

Der Morne Brabant wird Unesco-Weltkulturerbe

Weiter zu Kapitel 12

Dass es Freddy Langer, leitender Redakteur des Reiseblatts bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, immer wieder nach Mauritius zieht, hängt mit der Vielfalt der Insel zusammen. Das friedliche Nebeneinander der Kulturen und Religionen auf engstem Raum hat für ihn Modellcharakter. Zudem kann er hier seinen größten Leidenschaften an nur einem Tag nachgehen: Tauchen und Bergsteigen.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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