Süddeutsche Zeitung

Reiseführer Mailand - Lombardei:Special Sehenswertes

Richtig fit!

Zwei beliebte Laufrouten erstrecken sich im Nordwesten der Stadt: der Stadtwald Bosco in Città und der große Parco di Trenno , beide mit dem Bus 72 bzw. über die Ausfallstraße Via Novara zu erreichen. Eine ausgiebige Radtour ins Grüne ermöglicht die pista ciclabile, die im Nordosten über Via Melchiorre Gioia, Via Emilio de Marchi, Via Padova am Naviglio Martesana entlang hinausführt Richtung Vimodrone und nach Cassano d’Adda (hin und zurück 60 km, www.bicimilano.it ). Im Sommer geht es zum Schwimmen, Surfen, Paddeln, Segeln usw. zum künstlichen See Idroscalo beim Flughafen Linate. Ein bestens ausgestattetes Fitnesscenter ist das Way-Out Via Sapri 64 www.wayout-fit.com .

Leonardo in Mailand

Das Allroundgenie hat in Mailand nicht nur sein weltberühmtes Wandgemälde „Abendmahl“ in der Kirche Santa Maria delle Grazie hinterlassen. Leonardo da Vinci hat, als er 1482 als 30-Jähriger nach Mailand kam und fast 20 Jahre blieb, Bewässerungsanlagen gebaut, Plätze entworfen, die Wehranlagen des Castello Sforzesco verbessert, einen Weinberg angelegt und technische und wissenschaftliche Studien aller Art getrieben. Für seinen Fürsten entwarf er auch ein riesiges Reiterstandbild aus Bronze. Es wurde nie gegossen, weil 1499 die Franzosen mit Waffengewalt in die Stadt eindrangen, Fürst Ludovico festsetzten und Leonardo deshalb lieber das Weite suchte. Rund 500 Jahre später finanzierte ein Amerikaner den Guss des Pferds nach alten Plänen. Die Stadt stellte das Geschenk sinnigerweise vor die Trabrennbahn.

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