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Reiseführer London:Bloss nicht

Tipps für das richtige Verhalten in London

MARCO POLO Koautorin Birgit Weber

Auto fahren

Das Auto mit nach London zu bringen, ist keine gute Idee: ein verwirrendes Straßennetz, dichter Verkehr, horrende Parkhausgebühren (bis zu 55 Euro pro Tag). Die Stadt ist voller Radarfallen – und viele Londoner Autofahrer sind mit sehr kurzen Geduldsfäden ausgestattet. Hinzu kommt die 2003 eingeführte Innenstadt-Straßenmaut.

In der Öffentlichkeit rauchen

Achtung: Seit dem 1. Juli 2007 herrscht auf der britischen Insel in allen geschlossenen Räumen Rauchverbot: Restaurants, Pubs, Bars, Clubs, Büros, Busse, Bahnen, Bahnhöfe, Taxis …

„Please“ vergessen

Hängen Sie bei Ihren Bestellungen im Laden oder im Restaurant immer das Wörtchen „please“ an ihren Satz. Das ist höflich. Denn für englische Ohren klingt es einfach unfreundlich, dies nicht zu tun.

Nur das Touristen­programm absolvieren

Wer sich in London auf Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, den Tower of London, die überlaufenen Knotenpunkte Leicester Square und Piccadilly Circus beschränkt, wird unter Touristen bleiben. Mehr vom echten London sieht, wer sich mal ein bisschen abseits bewegt, eine Seitenstraße einschlägt, einen exotischen Straßensnack ausprobiert oder in einen ausgefallenen Laden reinschnuppert.

In irgendein Minicab springen

Wenn abends kein Taxi zu sehen ist und es vielleicht auch noch regnet, ist die Versuchung groß, in irgendein Minicab zu steigen, das seine Dienste anbietet: Need a cab? Nicht ganz risikolos: Im Gegensatz zu den black cabs, deren Fahrer den Knowledge-Test ablegen müssen, kann mehr oder weniger jeder ein Minicab anmelden. Die Fahrer können kaum Englisch und kennen sich nicht aus. Auch Übergriffe auf Fahrgäste sind vorgekommen.

Vordrängeln

Das Klischee, dass zwei aufeinandertreffende Briten sofort eine Schlange bilden, stimmt so nicht mehr. Doch generell wird in London auf eine faire Reihenfolge geachtet. Fragen Sie lieber nach, wo das Ende der Schlange ist: Is this the end of the queue? Auf der U-Bahn-Rolltreppe gilt: Rechts stehen, links gehen.

In der U-Bahn ein Bierchen trinken

Im Zuge der Bekämpfung „asozialen Verhaltens“ in der Öffentlichkeit ist seit 2008 der Konsum von Alkohol in Bussen, in der U-Bahn (tube) und auf Bahnhöfen verboten. Und die Einhaltung dieses Verbots, das selbstverständlich auch für Touristen gilt, wird streng kontrolliert.

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Birgit Weber arbeitet freiberuflich als Autorin für verschiedene Reiseführer über Großbritannien. Sie bereist das Land seit vielen Jahren immer wieder gern, und London hat es ihr besonders angetan. Sie mag den Mix aus historischer und moderner Architektur, die Kulturenvielfalt und verrückten Modetrends, die Museen und den Charme der britischen Lebensart. Demnächst erscheint ein Londonband mit Fotografien von ihr.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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