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Reiseführer Kroatische Küste - Dalmatien:Geschichte

1.  Jt.  v. Chr. – 2.  Jh n. Chr.

Illyrer, Griechen und schließlich Römer besiedeln Dalmatien und gründen Handelsniederlassungen

6.–10. Jh.

Dalmatien ist byzantinisch; Einwanderung von Slawen und Gründung des ersten kroatischen Königreichs

ab dem 12. Jh.

Venedig unterwirft Dalmatien. Ab Mitte des 15. Jhs. bedrohen osmanische Truppen die Küste

1797–1918

Unter Napoleon Ende der venezianischen Herrschaft, Gleiches widerfährt Ragusa im Jahr 1808. Das Erbe dieser Handelsmächte fällt an Österreich

ab 1918

Kroaten, Serben und Slowenen gründen das Königreich Jugoslawien, das im Zweiten Weltkrieg kapituliert (1941)

1939–45

Partisanenverbände kämpfen gegen die Deutsche Wehrmacht

1945

Gründung der „Föderativen Volksrepublik Jugoslawien“ unter Führung von Ministerpräsident Josip Broz Tito und der Kommunistischen Partei

1980

Nach Titos Tod verschärfen sich Wirtschaftskrise und Nationalismus im Vielvölkerstaat

1991–95

Kroatien erklärt sich für unabhängig, Angriff durch die jugoslawische Armee

1995

Kroaten, Serben und Bosnier unterzeichnen Friedensabkommen

2009

Mit der Wahl Jadranka Kosors setzen sich die pragmatischen, EU-orientierten Kräfte in der zu überzogenem Nationalismus neigenden Partei HDZ durch

2010

Im Grenzstreit um die Bucht von Piran einigen sich Slowenien und Kroatien, ein internationales Schiedsgericht anzurufen – der EU-Beitritt Kroatiens rückt näher

Weiter zu Kapitel 12

Immer, wenn die im früheren Jugoslawien geborene Autorin nach Dalmatien kommt, macht Sie eine Fahrt mit der Küstenfähre von Rijeka nach Dubrovnik. Das stille Gleiten des Schiffs durch die Inselwelt, der Duft der Macchia, der vom Festland herüberweht, die malerischen Hafenstädte faszinieren sie jedes Mal aufs Neue und bestätigen sie in der Überzeugung: Dies ist die schönste Küste Europas.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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