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Reiseführer Kos:Einkaufen

Kunst und Kulinaria – dieser Wegweiser lässt Sie Touristenfallen umschiffen und führt zu den für die Insel typischen Mitbringseln

Das Angebot an authentischen Souvenirs ist nicht gerade groß, von Gold- und Silberschmuck, einigen wenigen handgemalten Ikonen, selbst vom Meeresgrund geschnittenen Schwämmen und in kleinen Betrieben hergestellten Kulinaria abgesehen. Die größte Auswahl haben Sie in Kos-Stadt und im kleinen „Künstlerdorf“ Pýli. Gerade in der Stadt gibt es viele Produkte, die zwar nicht von Kos, aber immerhin aus Griechenland stammen. Sehr viel größer als auf Kos ist die Souvenirauswahl in Bodrum in der Türkei mit einem großen Angebot aus allen Landesteilen. Größere Einkäufe wie z. B. Teppiche lassen Sie sich am besten aus der Türkei direkt nach Hause schicken.

Geschäfte für Lebensmittel und Alltagsdinge sind normalerweise montags bis samstags von 8.30 bis 14 Uhr geöffnet und außerdem dienstags, donnerstags und freitags von 18 bis 21 Uhr. Supermärkte haben montags bis samstags von etwa 8 bis 21 Uhr geöffnet. In Souvenirgeschäften können Sie jeden Tag, meist von etwa 8.30 bis 23 Uhr, einkaufen.

Delikatessen

Der koische Wein ist ein einfacher Tafelwein. Wer guten griechischen Wein sucht, wird in der Markthalle der Stadt und in kleinen, meist cáva genannten Getränkehandlungen fündig. Echte koische Delikatessen sind die in Sirup eingelegten Früchte, die Sie u. a. in der Markthalle bekommen. Dort finden Sie auch viele Spezialitäten aus anderen griechischen Regionen. Von Kos selbst können zudem Thymianhonig und getrocknete Kräuter stammen. Der angebotene Safran stammt nicht aus der Region, sondern kommt meistens aus der nordgriechischen Stadt Kozáni. Von einem Ausflug auf die Nachbarinsel Níssiros sollten Sie auf jeden Fall neben Naturbimsstein je ein kleines Fläschchen von der Zimtlimonade kaneláda und der Mandelmilch soumáda mitbringen.

Kunstgalerie

Für authentische Kunst ist das Dorf Pýli die einzige gute Adresse auf der Insel.

Mode

Mode & Schuhe

Die meisten Koer fahren nach Rhodos oder gleich nach Athen, wenn sie sich modisch einkleiden möchten. Auf Kos ist die Auswahl nicht sehr groß und das obere Preissegment wird überhaupt nicht bedient. Wer auf der Suche nach modischen Entdeckungen ist, kann trotzdem fündig werden. Dazu empfiehlt sich ein Bummel durch die Geschäfte entlang der Odós Venizélou und Odós Xanthoú. Dort sollten Sie vor allem ein Auge auf die Schuhläden mit extravaganter griechischer Schuhmode werfen.

Musik & Video

In Souvenirgeschäften werden zahlreiche CDs mit griechischer Musik à la Aléxis Sorbás relativ billig angeboten, die kein Grieche kaufen würde. Wer qualitativ gute Aufnahmen aktueller griechischer Musik gleich welcher Stilrichtung sucht, geht besser in eines der Spezialgeschäfte in der Inselhauptstadt, lässt sich beraten, wirft einen Blick in die Charts und hört in die Aufnahmen hinein. Griechen kaufen häufig schwarz gebrannte CDs von dubiosen Straßenhändlern. Diese sind zwar günstig, aber illegal hergestellt und die Qualität der Aufnahmen lässt sich auch nicht überprüfen. Lassen Sie also besser die Finger davon!

Souvenirs

Schwämme

Naturschwämme kaufen Sie am besten bei den fliegenden Händlern am Hafen von Kardámena. Noch viel größer ist die Auswahl, wenn Sie einen Bootsausflug auf die benachbarte Schwammfischerinsel Kálimnos unternehmen. Ein Schwamm ist umso wertvoller und teurer, je feiner die Poren sind. Auch ausgefallene Formen wie Ringe oder Trichter sind erhältlich.

Supermarkt

Wie überall in Europa weichen auch auf Kos die kleinen Krämerläden immer mehr großen Supermarktketten. Größere Einkäufe erledigen die Einheimischen zumeist in den Einkaufszentren am Stadtrand entlang der Hauptstraße Richtung Zipári.

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Der Bremer Reisejournalist Klaus Bötig, der alle griechischen Inseln kennt, liebt Kos vor allem seiner Bewohner wegen. Die Entfernungen sind kurz, die Einwohnerzahl ist gering. Weil Hektik den Einheimischen fremd und ein „Man sieht sich“ hier keine inhaltsleere Floskel ist, fühlt sich Klaus Bötig auf Kos ganz besonders gut aufgehoben. An der Aktualisierung der 10. Auflage wirkte Frauke Petri mit.

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Quelle: www.marcopolo.de