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Reiseführer Kapstadt und Umgebung:Auftakt

Herrliche Stadt mit attraktivem Umland: Anmutige Buchten, sattes Weinland und gewaltige Bergketten liegen nah beieinander

MARCO POLO Autorin Dagmar Schumacher

Die Halbinsel südlich von Kapstadt ist 51 km lang und nie breiter als 16 km. Mit den Bergketten, die an beiden Seiten von Ozeanen gesäumt sind, ist die Peninsula allein eine Reise wert. Schon im Vorort Constantia beginnt das Weinland. Hier wurde vor über 300 Jahren der erste Wein angebaut. Heute haben sich die Güter mit kapholländischen Herrenhäusern zu einer Wineroute zusammengeschlossen. Das kleine Örtchen Franschhoek wurde von französischen Hugenotten, die hier die ersten Reben pflanzten, gegründet und ist heute die kulinarische Hauptstadt Südafrikas. In Stellenbosch gibt es eine der besten Universitäten des Landes, und mit vielen hervorragenden Weingütern in der Umgebung vermischen sich Geisteswissenschaft und Sinnesfreude. In Paarl hat Nelson Mandela die letzten Jahre seiner Haft verbracht, und durch das Tor des Paarl-Gefängnisses ging er in die Freiheit – an einem besonders heißen Tag, denn Paarl hat im Sommer mit die höchsten Temperaturen im Westkap.

Hermanus ist der Lieblingsort der Kapstädter für einen Wochenendausflug oder für die Weihnachtsferien. Das Wasser ist hier wärmer als im Atlantik vor der Metropole, und die langen weißen Strände laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

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Dagmar Schumacher lebt seit 1988 in Südafrika und wohnt mit ihrer Familie auf einer Weinfarm in der Nähe von Villiersdorp. Sie schreibt für deutsche Magazine über Tourismus und unternimmt jedes Jahr mehrere Reisen durch das große Land. Besonders fasziniert sie, wie Südafrika sich in den letzten 20 Jahren von einem von der Welt boykottierten Land zu einem beliebten Reiseziel entwickelt hat.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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