bedeckt München

Reiseführer Golf von Neapel:Bloss nicht

Touristenfallen und Fauxpas: Was Sie vermeiden sollten

Auto fahren

Und zwar in Neapel sowie - am Wochenende - auf der Sorrentinischen Halbinsel und in der überfüllten Amalfitana, wenn auch die Neapolitaner ihren Sonntagsausflug machen. Man findet keinen Parkplatz. Im Sommer sollten Sie die Amalfitana ganz meiden und lieber - auch bei Ausflügen auf die Inseln - die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. In den Städten und in touristischen Ballungszentren sollten Sie Ihr Auto nur leer geräumt parken und möglichst einen bewachten Parkplatz aufsuchen.

Badeschuhe, Schnorchel, Taucherbrille Vergessen

Plastiksandalen sind unverzichtbar für den Einstieg ins Meer, der vielerorts nur über Klippen, Stein oder Betontreppchen möglich ist. Taucherbrille und Schnorchel garantieren aufregende Tiefblicke an den Felsküsten.

Überall rauchen

An öffentlichen Orten wie Restaurants, Bars, im Innern von Flughäfen und Bahnhöfen, in Zügen usw. ist das Rauchen verboten - und selbst im Süden hält man sich dran.

Gefälschte Markenartikel erstehen

Neapel ist zwar eine Hochburg der Markenfälschung - überall werden Ihnen gefälschte Gucci- und Prada-Taschen, Ray-Ban-Brillen oder Lacoste-Hemden angeboten -, doch lassen Sie sich nicht vom Billigpreis verführen. Erwischt Sie die Polizei beim Kauf, kann Sie das viele Male teurer kommen als die echte Gucci-Tasche.

Leichtsinnig sein

Aufpassen in Neapel, Salerno, in den Gemeinden am Vesuv wie Somma Vesuviana, Torre del Greco usw., in überfüllten Autobussen und U-Bahnen: keinen auffälligen Schmuck tragen, keine Rolex am Arm, den Fotoapparat mit Tragriemen quer über der Brust; Taschen grundsätzlich nie zur Straßenseite hin tragen; Geld und Papiere möglichst unter Kleid oder Gürtel verstauen bzw. am besten nur den Tagesbedarf mitführen; beim Autofahren stets die Türen verriegeln und die Fenster nur einen Spalt öffnen. An der Amalfiküste, im Cilento, auf den Inseln können Sie sich dann wieder entspannen.

Zigarettenstummel wegwerfen

In den Sommermonaten genügt ein Funke in den ausgedörrten Wäldern und Wiesen, um alles in Brand zu setzen.

Zitronen pflücken

Bitte greifen Sie beim Wandern durch die Zitrushaine und Weinberge nicht nach den verlockenden Früchten. Die Bauern arbeiten hart dafür und leben schließlich davon. Lieber schenken sie einem ein paar Früchte, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt.

Weiter zu Kapitel 8

Peter Amann bereist Italien schon sein halbes Leben. Egal, ob er Besucher durch den Süden führt, fotografiert oder für Reiseführer recherchiert - er begibt sich mit ungebrochener Neugier auf Streifzüge ins chaotische Neapel, in die Amalfitana oder zu den Slow-Food-Genüssen im Cilento. Dort hat er Wurzeln geschlagen und legt bei Paestum mit seiner Lebensgefährtin einen Landschaftsgarten an.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

Zur SZ-Startseite