bedeckt München 21°

Reiseführer Gardasee:Geschichte

Ab 2000 v. Chr.

Kelten, Rätier und Veneter besiedeln das Gardaseegebiet

15 v. Chr.

Die Römer kommen an den See und nennen ihn Benacus

9./10. Jh.

Karolingische Kaiser und Könige sowie einheimische Fürsten kämpfen um die Macht in Oberitalien

1260–1387

Die Familie der Scaliger herrscht in und um Verona und am See

1387–1405

Die Mailänder Familie Visconti herrscht über das Gardaseegebiet

1405–1797

Die Venezianer haben die Herrschaft über das Ostufer

1797

Das westliche Gardaseeufer fällt an Napoleons Cisalpine Republik, das Ostufer und Verona an Österreich

1814/15

Nach dem Sturz Napoleons spricht der Wiener Kongress die Lombardei und Venetien Österreich zu

1821–1861

Risorgimento: Bewegung für ein einiges Italien. 1861 wird Italien souveräner Staat

1919

Nach dem Ersten Weltkrieg ist der Gardasee ist nun rein italienisch

1943–1945

Republik von Salò: Der faschistische Diktator Benito Mussolini zieht sich in der Endphase des Zweiten Weltkriegs an den See zurück

1946

Italien wird durch Volksabstimmung Republik, König Umberto II geht ins Exil nach Portugal

1962

Die Seilbahn von Malcesine auf den Monte Baldo wird eröffnet

2010

Zu Ehren des deutschen Dichters wird die Piazza Vittorio Veneto im Zentrum von Torbole in Piazza Goethe umbenannt

Weiter zu Kapitel 12

Als Barbara Schaefer in München Theaterwissenschaft studierte, lebte sie einige Wintermonate in Gardone und forschte im Vittoriale zu der großen Schauspielerin Eleonora Duse. Bis heute ist für sie der Gardasee mal Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden, mal Ziel des Urlaubs. Barbara Schaefer (www.barbara-schaefer.de) lebt in Berlin und schreibt Reportagen und Reisebücher.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

Zur SZ-Startseite