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Reiseführer Frankfurt:Einkaufen

Von edel bis trendy: Fashion, Schnäppchen, Design, Kulinaria, Bembel und Riffelgläser – in der Mainmetropole findet sich alles

Ruhiger geht es in den Boutiquenstraßen jenseits der Hauptwache zu, zwischen Roßmarkt und Alter Oper – hier bummelt die Businesswelt. Die edelsten Namen internationaler Labels finden sich in der Goethestraße, im Steinweg und in der gleichnamigen Passage, in der Schillerstraße und in der Freßgass’. Ebenfalls Markennamen der besseren Klasse versammeln die untere Kaiserstraße sowie die Neue Mainzer Straße.

Ergänzend zu diesen vorwiegend noblen Shoppingmeilen in der City gibt es in den Stadtteilen Einkaufsstraßen mit eigenem Charakter. Zu ihnen zählt u. a. die Schweizer Straße in Sachsenhausen. Boutiquenchic und Bodenständiges leben hier Tür an Tür; es überwiegt jedoch das Trendig-Teure. Der Oeder Weg im Nordend versucht sich ebenfalls mit einer Mischung aus Öko und Design. Die Berger Straße, auch im Nordend, bietet ein ausgewogenes Szenario von kleinen Shops und Läden jeglicher Couleur, durchmischt mit Cafés und Kneipen. Auf der Leipziger Straße im aufgrund des neuen Campus im Westend nicht mehr ganz so frequentierten Studentenviertel Bockenheim sorgen Geschäfte aller Art für eine lebendige Atmosphäre, zunehmend allerdings auch Billigläden. Die Hanauer Landstraße ist die Adresse für Outlet-Stores. Und eine ganz besondere Szene hat sich in der Brückenstraße in Sachsenhausen entwickelt: Schräge Jungdesigneradressen finden sich hier Tür an Tür mit alteingesessenen Versorgern wie Bäcker und Gemüsehändler. Auch im Nordend entwickelt sich an der Kosel-, Vogelsberger und Eckenheimer Landstraße eine kreative Modeszene.

Souvenirs

Typisch für Frankfurt ist das Trio Bethmännchen, Bembel und Riffelgläser. Für den Gaumen bietet sich überdies der Mainkaffee an – eine spezielle Röstung fair gehandelter Biobohnen nur für Frankfurt (erhältlich u. a. im Café Wacker am Kornmarkt). Kunst als Souvenir? Mit Alex Habermehls liebevoll fotografierten Frankfurt-Details, aufgezogen auf Holzblöcke, lassen sich in Bauklötzchenmanier ganz neue Ansichten gestalten ( www.frankfurter-bubb.de ). Weitere Ideen für eine Erinnerung an Frankfurt findet man im Frankfurt-Forum zwischen Römerberg und Dom. Sogar als Kartenspiel oder Parfüm („Ville de Francfort 1732“ oder „Goethes Rosenwasser“) – beide über Parfümerie Albrecht in der Freßgass’ – lassen sich Stadterinnerungen mit nach Hause mitnehmen.

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Journalistin, Immerschon-Frankfurterin, Neu-Nordendlerin und Mitbegründerin/-herausgeberin eines kritisch beobachtenden Reportagemagazins für dieses Stadtviertel: Rita Henß empfindet die Mainmetropole als inspirierenden Gegenpol zu ihren Reisezielen in der ganzen Welt. Ihre Eindrücke und Erfahrungen erscheinen sowohl in Zeitschriften und Zeitungen als auch in Buchform.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de