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Reiseführer England:Special

Public Schools

Zwischen Tradition und Weltoffenheit

Der Name ist verwirrend, denn die public schools (wörtlich übersetzt: öffentliche Schulen) sind Privatschulen. In vergangenen Jahrhunderten unterschied man mit diesem Begriff zwischen jungen Adligen, die auf eine Schule gingen, und denen, die zu Hause von Privatlehrern unterrichtet wurden. Eine angesehene public school ist die 1552 gegründete Shrewsbury School, die am hohen Severn-Ufer in einem 60 ha großen Gelände mit Blick auf die Altstadt liegt. Berühmtester ehemaliger Schüler ist der Evolutionswissenschaftler Charles Darwin. Die bekannteste public school ist Eton College, die bei Schloss Windsor liegt und für die Prinzen William und Harry die natürliche Wahl war. Im 19. Jh. stählten diese Kaderschmieden des britischen Weltreichs junge Männer für zukünftige Aufgaben in fernen Ländern. Heute gibt man sich moderner, öffnet auch für Mädchen die Pforten und ist im nicht-kolonialen Sinne weltoffen: Seit 2003 hat Shrewsbury School eine Filiale in Bangkok.

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Es muss irgendwo zwischen dem Ärmelkanal und dem ersten englischen Frühstück gewesen sein, als der Journalist noch zu Schulzeiten seine Vorliebe für die Britischen Inseln entdeckte. Inzwischen berichtet er seit fast 15 Jahren über Land und Leute, Politik und Sonderbares in Großbritannien und Irland. Zeitweise lebte er in Bristol, wo er auch heute noch regelmäßig anzutreffen ist.

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Quelle: www.marcopolo.de

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