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Reiseführer Dominikanische Republik:Bloss nicht

Was Sie wissen sollten oder besser nicht tun

Artenschutz missachten

Schmuck- und Dekorationsstücke aus schwarzer Koralle, Schildkrötenpanzer oder Krokodilleder sind Produkte aus geschützten Tieren und Pflanzen, mit denen nicht gehandelt werden darf. Das mangelhaft ausgeprägte Umweltbewusstsein in Ländern der Dritten Welt sollte nicht durch den Erwerb solcher Souvenirs unterstützt werden – abgesehen davon, dass ihre Einfuhr in Europa verboten ist.

Blind drauflosfahren

Wer ein Auto mietet, muss auf das Schlimmste gefasst sein. Nicht nur, dass Mopeds und Autos immer dann rechts und links überholen, wenn man selbst gerade dazu ansetzt, oder dass auch auf nagelneuen autopistas so tiefe Schlaglöcher wie auf den meisten Landstraßen lauern. Vor allem: Wenn der andere Rot hat, heißt das (speziell nachts!) nicht, dass er nicht trotzdem durchbraust. Ist erst ein Unfall passiert, sieht es schlecht aus: Unschuld lässt sich schwer beweisen, und wenn es zu Verletzten kam, darf man das Land erst einmal nicht verlassen.

Leichtsinn

Mit fortschreitender „Überfremdung“ des Landes kommen vor allem in den Touristenzentren immer häufiger Überfälle vor. Sie können dem vorbeugen, indem Sie nicht in dunklen Vierteln herumspazieren und Wertsachen nicht offen herumliegen lassen. Auch Autos sollten auf gesicherten Parkplätzen abgestellt werden. Besonders gefährlich ist Sorglosigkeit beim Autofahren – siehe vorheriger Eintrag.

Sich Drogen unterjubeln lassen

Jeglicher Besitz von Drogen inklusive aller Cannabisarten wird mit Geldstrafen oder mit Gefängnis oder mit beidem bestraft. Wenn der Verdacht auf Handel besteht – und wie das Gegenteil beweisen? –, erhöht sich die Strafe auf bis zu 20 Jahre Haft! Entlassung auf Kaution wird bei Drogen nicht gewährt. Selbst die Botschaften sind da machtlos.

Schwarz Geld tauschen

Obwohl der Erlass, der einen Umtausch von Fremdwährung in Dominikanische Pesos nur in Handelsbanken erlaubt, bei kleinen Summen meist nicht so genau genommen wird: Seien Sie vorsichtig bei Angeboten auf der Straße, Geld zu tauschen; hier können Sie leicht in eine Falle geraten oder übers Ohr gehauen werden, indem man Ihnen ungültige Scheine unterjubelt.

Auf Nepp hereinfallen

Jeden Preis zu akzeptieren, das heißt, die Spielermentalität so mancher Dominikaner arg herauszufordern. Deshalb ist es immer lohnend, wenn Sie – gerade als Tourist – über die üblichen Preise Bescheid wissen, auch beim Busfahren.

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Lateinamerika fasziniert Gesine Froese nicht erst seit 1992. Doch damals kündigte sie ihre Redakteursstelle und flog über den Ozean, um sich als freie Korrespondentin auf ihr Lieblingsthema zu spezialisieren. Kaum ein Land, das sie dort nicht gründlich bereiste. Aber über keines schrieb sie so viele Artikel und Bücher wie über ihr liebstes Ziel: die Dominikanische Republik. Schließlich fing dort alles an – auch für sie.

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Quelle: www.marcopolo.de