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Reiseführer Côte d'Azur:Erlebnistouren

Jeder Zipfel dieser Erde hat seine eigene Schönheit. Wenn Sie Lust haben, die einzigartigen Besonderheiten dieser Region zu entdecken, wenn Sie tolle Tipps für lohnende Stopps, atemberaubende Orte, ausgewählte Restaurants oder typische Aktivitäten bekommen wollen, dann sind diese maßgeschneiderten Erlebnistouren genau das Richtige für Sie. Machen Sie sich auf den Weg und folgen Sie den Spuren der MARCO POLO Autoren.

MARCO POLO Autor Peter Bausch

Die Côte d'Azur perfekt im Überblick

Tag 1

Bevor Sie Menton , die Stadt an der italienischen Grenze mit ihren Palmen, den herrlichen Parks, der Barockkirche Saint-Michel-Archange und dem Musée Jean Cocteau am Meer verlassen, drehen Sie eine Runde durch die Markthalle am Hafen. Machen Sie sich dann am Meer entlang nach Monaco auf. Zum Snack am Mittag steigen Sie auf die Terrasse des Ozeanografisches Museum, in dem Sie anschließend den ganzen Nachmittag besichtigen, was das Fürstentum für die Wissenschaft unternimmt. Versuchen Sie abends Ihr Glück im Spielkasino und genießen Sie danach die Drei-Sterne-Küche im Le Louis XV gleich nebenan. Und hat es mit dem großen Gewinn nicht geklappt, übernachten Sie im für Monaco noch recht günstigen Hôtel de France.

Tag 2

An der Küste entlang geht es nun zum Cap Ferrat in die Villa & Jardins Ephrussi de Rothschild. In dem Gebäude, das 1910 im italienischen Stil gebaut wurde, finden Sie ein kleines Café, in dem Sie sich vor dem Spaziergang durch den prachtvollen Park mit Blick aufs Meer erfrischen können. Am Spätnachmittag nehmen Sie dann Kurs auf Nizza . Die Metropole in der Engelsbucht putzt sich in den vergangenen Jahren immer mehr als Touristenzentrum heraus. Für das Abendessen im Sommer bietet sich das Plage Beau Rivage direkt am Strand an, für die Übernachtung das Hôtel Windsor mit seinen von Künstlern gestalteten Zimmern.

Tag 3

Besuchen Sie am nächsten Morgen unbedingt den großen Blumenmarkt auf dem Cours Saleya mit seinen bunten Blumen und den farbenfrohen Lebensmitteln.

Via Cagnes-sur-Mer über die Küstenstraße neben herrlichen Sandstränden, an denen Sie ruhig mal eine Badepause einlegen können, erreichen Sie Antibes . Mit seinem Musée Picasso im Grimaldi-Schloss direkt am Meer ist die Stadt ein Garant für große Kunst. Nicht alles ist hier Picasso: Die Sammlung von Hans Hartung, der große Saal, der Nicolas de Staël gewidmet ist, oder die Terrasse mit Skulpturen von Germaine Richier lohnen jede Schleife durchs Haus. Nach der Kunst flanieren Sie durch die Altstadt, essen im gleichnamigen Le Safranier des Viertels Safranier und übernachten ein paar Schritte vom Strand im Hotel La Jabotte.

Tag 4

Bleiben Sie am Wasser und fahren Sie am nächsten Tag nach Cannes , spazieren Sie auf den Spuren der Filmstars vom Boulevard de la Croisette mit dem Festspielhaus zum kunterbunten Markthalle des Marché Forville, wo Sie in Le Bistrot Gourmand lecker zu Mittag essen. Über Théoule-sur-Mer geht es immer parallel zum blauen Mittelmeer durch rote Felsen und grüne Wälder über die Corniche de l'Esterel mit einer Badepause am Strand von Camp Long bei Agay vorbei nach Saint-Raphaël , wo Sie in der Brasserie Tradition et Gourmandise speisen und im kleinen Hotel La Chêneraie übernachten.

Tag 5

Hinter Sainte-Maxime in der Bucht von Saint-Tropez, wo Cafés wie Strand günstiger und weniger überlaufen sind als im legendären Luxusseebad gegenüber, windet sich die Straße am nächsten Tag ins Hinterland hinauf. Grimaud ist mit seiner Schlossruine und den Korkeichenwäldern die Zwischenstation auf dem Weg nach Collobrières , wo Sie sich mit süßen Kastanienspezialitäten eindecken können. Von dort fahren Sie weiter bis in die Mimosenwälder von Bormes-les-Mimosas , einem der schönsten Dörfer Frankreichs. Tauchen Sie ein in das malerische Gassengewirr. Für das Abendessen sollten Sie einen Tisch im Restaurant Lou Portaou reservieren. Zum Übernachten bietet sich das Hôtel Bellevue an.

Tag 6

Überlassen Sie die Strände von Le Lavandou, das einst zu Bormes-les-Mimosas gehörte, den anderen und fahren Sie direkt nach Hyères-les-Palmiers , das seine prächtigen Palmen sogar im Städtenamen führt. Bummeln Sie durch die hübsche Altstadt, bevor es Richtung Süden geht. Der Sandstreifen tombolo mit seinen Salzgärten und den bei Surfern beliebten Stränden verbindet die einstige Insel Giens mit dem Festland. Von der Tour Fondue fahren die Schiffe auf die Gold-Inseln Porquerolles , Port-Cros und Levant. Gönnen Sie sich Abendessen und Übernachtung im Mas du Langoustier auf Porquerolles , der größten der drei Îles d'Or.

Tag 7

Von der Insel kehren Sie zurück ins normale Leben. Die Strecke von Giens über Le Pradet führt Sie in Frankreichs wichtigsten Militärhafen, Toulon . Die Stadt hat ihren Ruf als graue Maus am Meer abgeschüttelt und ist mit ihrer Hafenpromenade, den Märkten in der Altstadt, Museen und Restaurants sehenswert geworden. Vergessen Sie nicht, zum Schluss Ihrer Reise mit der Seilbahn hinauf zum Mont Faron zu fahren, wo Sie die Bucht von Toulon in aller Pracht bewundern können.

Im Land der Düfte

Tag 1

Dieser Blick beim Start in Antibes von der Festungsmauer nahe dem Musée Picasso im alten Grimaldi-Schloss wird Sie einfach überwältigen: das blaue Meer der Engelsbucht, daneben die futuristische, pyramidenförmige Feriensiedlung Marina Baie des Anges von 1970, dann die Silhouette von Nizza und über allem die Gipfel der Seealpen.

Über Cagnes-sur-Mer geht es auf der D 2 nördlich nach Saint-Paul-de-Vence mit der Fondation Maeght, einem der bekanntesten Wallfahrtsorte für die Anhänger moderner Kunst. Vor der Besichtigung lohnt sich ein Spaziergang durch das Dorf mit kleinen Cafés, vielen Galerien und dem Spitzenrestaurant La Colombe d'Or. Bis nach Vence und zum einfachen Gasthof La Lubiane für die Nacht ist es nur ein Katzensprung. Machen Sie einen Einkaufsbummel durch die von hübschen Lädchen gesäumten Gassen der kleinen Altstadt.

Tag 2

Von Vence aus nach Westen wird die Landschaft an der D 2210 wildromantisch. Die Route führt nach Tourrettes-sur-Loup , in die Metropole der Veilchen, die eine wunderschöne Altstadt besitzt. Ein Halt an der von Deutschen im Jahr 1944 gesprengten Brücke über den Fluss lohnt sich anschließend in Pont-du-Loup : Die Confiserie Florian zeigt, was geschickte Hände aus Veilchenblüten, Rosenblättern und Südfrüchten an Konfitüren, Bonbons und anderen süßen Köstlichkeiten herstellen können. Probieren dürfen Sie natürlich auch. Den Nachmittag reservieren Sie für Grasse , seit dem 17. Jh. die Welthauptstadt der Düfte. Schauen Sie sich an, was die Parfümindustrie dort aus Blumen und Kräutern zaubert. Zum Beispiel im sehens- und riechenswerten internationalen Parfummuseum. Sie können sich auch für einen Workshop bei Galimard einschreiben und Ihr eigenes Parfüm kreieren. Ein Menü einheimischer Spezialitäten bietet zum Abend Le Moulin du Sault in einer ehemaligen Olivenölmühle knapp 5 km im Süden von Grasse. Zum Übernachten fahren Sie hinauf ins Dorf Cabris mit seiner hübschen Auberge du Vieux Château.

Tag 3

Weniger Charme als Grasse hat Mouans-Sartoux auf dem Weg zurück nach Süden zu bieten, aber das Städtchen besitzt abgesehen vom mittelalterlichen Schloss in Dreiecksform einen grell-grünen Trumpf des 21. Jhs.: Die Schweizer Künstler Sybil Albers und Gottfried Honegger haben dem Ort ihre einzigartige Sammlung konkreter Kunst mit Arbeiten von Daniel Buren, Max Bill, Joseph Beuys, Yves Klein, Imi Knoebel, Ulrich Rückriem und Georg Karl Pfahler vermacht. Dafür bauten die Zürcher Architekten Annette Gigon und Mike Guyon einen 26 m hohen, grün gestrichenen Museumsturm. Nur ein paar Kilometer weiter liegt das Bilderbuchstädtchen Mougins , das mit seiner Mischung aus Golfplätzen, Galerien und dem Pablo Picasso gewidmeten Fotografie-Museum zu einem Halt verführt. Den exquisiten Schlusspunkt der Tour setzt ein Menü im Restaurant L'Amandier in Mougins, wo Ihr Gaumen ein letztes Mal in den Aromen des Südens schwelgen darf. Über die D 35 führt Sie der Weg aus dem Land der Düfte und der Feinschmecker schließlich zurück nach Antibes ans Meer.

Küstenwanderung auf der Halbinsel von Saint-Tropez

Der Küstenpfad ist eine Errungenschaft des 1975 gegründeten Conservatoire du Littoral, der sich nicht nur vehement der Zersiedlung der Küste entgegenstellt, sondern sich auch um den Schutz von Fauna und Flora kümmert und bei Bedarf den Wanderweg repariert, der zuweilen von außergewöhnlich hohen Wellen beschädigt wird. Ausgangspunkt für den Wanderweg mit Blick auf Himmel und Meer ist die Plage de Gigaro , an der Sie auch im Hochsommer mit etwas Glück noch (kostenpflichtige) Parkplätze bekommen. Der 290 ha große Küstenstreifen vom Mas du Gigaro bis zur Halbinsel Cap Taillat ist ein öffentlich zugängliches Schutzgebiet. Der Felsen mit den Aleppokiefern- und Korkeichenwäldern ist ein Nistplatz für Schwarzdrosseln, Grünspechte, Spatzen oder Seemöwen.

Auf dem bequemen Weg von der Plage de Gigaro zur Pointe du Brouis merken Sie schon, wie innerhalb von einer halben Stunde die Handtücher am Strand immer weniger werden. Gleich in der nächsten Bucht sind Sie fast schon allein und können in aller Ruhe picknicken und das erste Bad im klaren Wasser nehmen. Frisch gestärkt machen Sie sich auf den mustergültig ausgeschilderten Weg im Schatten von Bäumen mit dem Duft von würzigen Kräutern am Leuchtturm vorbei hinauf zum Cap Lardier . Dort, von der Südspitze der Halbinsel von Saint-Tropez, genießen Sie den Traumblick auf das Meer, bevor es über Stock und Stein auf dem Wanderpfad an kleinen und tatsächlich auch im Hochsommer menschenleeren Buchten hinunter in die Baie de Briande hinuntergeht, wo höchstens ein paar Segelboote ankern.

Bleiben Sie direkt am Meer, überqueren Sie den breiten Strand des Bastide Blanche, und an der Halbinsel Cap Taillat haben Sie die Wahl zwischen Sand und Felsen zum nächsten ausgiebigen Bad. Die Boote und Yachten, die sich auf dem Ausflug von Saint-Tropez aus hier versammeln, halten normalerweise höflichen Abstand zum Strand. Für den Weg zurück zum Gigaro-Strand nehmen Sie die Abkürzung über das Weingut der Bastide Blanche, das zur Domaine de la Croix gehört, aber nicht zu besichtigen ist, durch Wälder mit den pins parasol, den Kiefern, die ihr grünes Nadeldach wie Sonnenschirme aufspannen, und Felder, die zeigen, dass Landwirtschaft auch im Paradies des Jetset noch eine Zukunft hat. Den Strand an der Pointe du Brouis kennen Sie ja schon und an der Plage de Gigaro sind Sie wieder zurück in der Zivilisation und genießen das Abendessen am Meer im Restaurant Couleurs Jardin.

Freizeitsport im Tal der Roya

Tag 1

Von Menton führt die kurvenreiche D 2566 durch das Vallée du Caraï nach Sospel . Das Wahrzeichen der zweitgrößten Stadt der Grafschaft Nizza ist die Brücke aus dem 15. Jh., einst Mautstelle an der Route du Sel, der Salzstraße. Die Brücke wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, 1953 aber mit Steinen aus dem Bett des Bévéra-Flusses neu aufgebaut. Sehenswert ist die Kathedrale Saint-Michel auf einem von mittelalterlichen Arkadenhäusern umgebenen Platz. Von Sospel führt die D 2204 über den 879 m hohen Col de Brouis ans Ufer der Roya.

Ausgangspunkt für Ihre Sporttour ist der Ort Breil-sur-Roya . Das Dorf liegt an beiden Ufern des Bergflusses, der hier zu einem künstlichen See aufgestaut ist. Das örtliche Office du Tourisme vermittelt Ihnen Kajakkurse und Canyoning-Ausflüge in die herrlichen Schluchten der Umgebung. Probieren Sie es einfach mal aus! Etwas weiter flussaufwärts liegt der Ort Saorge , eines der schönsten französischen Felsendörfer. Das Gästehaus Ca‘Da Barrera bietet Ihnen nach Reservierung auch ein Abendmahl (€).

Tag 2

Von Saorge aus können Sie am nächsten Tag schöne Wanderungen in den Nationalpark Mercantour unternehmen. Anschließend fahren Sie weiter nach Norden. Eine Übernachtung lohnt das Hotel-Restaurant Le Mirval in La Brigue . Das Dorf gehörte mal zur Provence, mal zu Savoyen, zu Frankreich, zum Piemont, zu Italien und ist 1947 nach einer Volksabstimmung mit dem Roya-Tal zurück nach Frankreich gekommen. Die 600 Einwohner sind stolz auf gleich sieben historische Denkmäler. Ein 90-minütiger Spaziergang führt zu den kleinen Kapellen, die im Laufe der Jahrhunderte rund um das Dorf gebaut wurden. Wer es sportlich möchte, kann in gut 5 Std. zum 2482 m hohen Mont Bertrand wandern.

Tag 3

Am Abschlusstag wird es nochmal richtig spannend. Der letzte Schrei in Sachen Abenteuer in den Südalpen ist eine sogenannte Via Ferrata, italienischer Ausdruck für Kletterrouten in schwindelerregender Höhe, die voll ausgestattet sind mit Steigeisen, Leitern, Stegen und Brücken. Buchen und ausprobieren können Sie das im Bergdorf Tende , wo zwischen zwei Felsen der 20 m lange und 40 cm breite Steg schon von weitem als Höhepunkt der Via Ferrata des Comtes Lascaris zu erkennen ist. Zurück in Tende bietet Ihnen das Musée des Merveilles eine angenehme wie unterhaltsame Verschnaufpause nach so viel sportlicher Betätigung. An die Küste führt der schnellste Weg von Breil-sur-Roya über die französische D 6204 zur Grenze und die italienische SR 20 über Ventimiglia mit seinen verglichen mit Frankreich günstigen Einkaufsmöglichkeiten und einem großen Markt. Am Meer entlang kommen Sie über die Via Aurelia zurück nach Frankreich und Menton .

Von Schlucht zu Schlucht im Hinterland

Tag 1

Ausgangspunkt der Tour ist das Städtchen Puget-Théniers nordwestlich von Nizza am Ufer des Var-Flusses; die Maison de Pays beherbergt die Tourismuszentrale des regionalen Naturparks. Hier können Sie sich mit Spezialitäten der Region wie Likör oder Konfitüre eindecken. Danach fahren Sie auf der D 6202 nach Osten, biegen in Le Pont du Cians auf die D 28 in Richtung Norden und kommen sofort in die Gorges du Cians , die Schluchten des Flusses Cian, der im Mercantour-Nationalpark seine Quelle hat. Die spektakuläre Straße durch rote Felsen passiert das mittelalterliche Dorf Beuil und führt ins moderne Tourismuszentrum Valberg , das sowohl im Sommer als auch im Winter für Sportler attraktiv ist. Nehmen Sie dort den Sessellift hinauf zur Croix du Sapet und amüsieren Sie sich beim Abseilen in den Baumwipfeln wieder hinunter zur Espace Valberg Aventure. Günstigen Mittagstisch und einen Kaffee bekommen Sie im Restaurant Les Terrasses du Soleil.

Gestärkt geht es weiter nach Guillaumes an den Eingang der Gorges de Daluis . Direkt am Ortsausgang wartet mit dem Pont de la Mariée der erste Panoramablick auf die Schlucht, die an der D 2202 ein atemberaubendes Naturschauspiel zeigt. Am Ausgang der Schlucht fahren Sie ein Stück zurück bis nach Entrevaux , wo Sie in La Maison de Julie eins der schönsten Gästezimmer der Region finden.

Tag 2

Nach dem opulenten Frühstück mit Obstsäften der Region und selbst gemachter Marmelade schauen Sie sich Entrevaux mit seiner Zitadelle (30-minütiger Fußmarsch) an und profitieren am Wochenende im Sommer vom Train des Pignes, dem Pinienzapfenzug, der Sie in alten Waggons hinter der Dampflokomotive nach Annot und wieder zurück bringt. Über die D 4202 und die D 955 kommen Sie ins Verdon-Tal bei Castellane . Wenn Sie noch Energie haben, steigen Sie in einer Viertelstunde auf den 184 m hohen Roc, den von der Kapelle Notre-Dame-du-Roc gekrönten Felsen über dem Dorf. Das Abendessen und die Übernachtung in Ma Petite Auberge dürfen noch ein kleines Weilchen warten.

Tag 3

Der nächste Tag führt Sie tief hinein in die Gorges du Verdon , die Verdon-Schlucht. Halten Sie unbedingt am Aussichtspunkt Belvedère du Couloir Samson . Genießen Sie die Fahrt auf der engen Straße und versäumen Sie nicht, nach 22 km scharf links auf die D 23 abzubiegen und die Corniche des Crètes zu erleben mit atemberaubenden Ausblicken von der Straße auf die berühmten Kletterfelsen hoch über dem smaragdgrünen Fluss. Nach diesem Bogen landen Sie in La Palud-sur-Verdon , der kleinen Hauptstadt der Schluchten, in deren Cafés sich die Verdon-Abenteurer treffen. Auf dem Weg nach Moustiers-Sainte-Marie legen Sie am Strand neben dem Pont du Galetas eine Badepause am Lac de Sainte-Croix ein. Im wunderschönen Dorf Moustiers-Sainte-Marie , das für seine Fayence-Kunst berühmt ist, finden Sie viele Geschäfte mit provenzalischen Spezialitäten und Kunsthandwerk sowie Restaurants wie La Grignotière mit seiner schattigen Terrasse unter hundertjährigen Olivenbäumen. Verbringen Sie die Nacht vor der Rückkehr an die Küste in dem hübschen Örtchen: Das ganze Jahr über hat Waschhaus ihre beiden einfachen Gästezimmer neben dem ehemaligen Waschhaus von Moustiers geöffnet.

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Seit dem Studium in Südfrankreich pendelt der Journalist mit seiner französischen Frau zwischen Württemberg und der Provence. Für Marco Polo betreut er die Reiseführer Provence, Côte d'Azur und Loire-Tal, schreibt aber auch für Publikationen wie die „Riviera Côte d'Azur Zeitung“. An der Côte d'Azur genießt er die Küche, die Kunstmuseen, den Kulturrausch im Sommer und das Licht im Winter.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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