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Reiseführer Bulgarien:Bloss nicht

Auch in Bulgarien gibt es Dinge, die Sie besser unterlassen

In der Stadt Auto fahren

Der Straßenverkehr in den Großstädten ist chaotisch, vor allem in Sofia und Varna. Am besten, Sie lassen dort das Auto stehen und steigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Taxi um. Wenn Sie doch selber fahren, sollten Sie am besten auf einem bewachten Parkplatz parken – und auf keinen Fall im Parkverbot. Im Abschleppen sind die Bulgaren sehr schnell.

Zustimmend nicken

Es werden kaum Situationen zu vermeiden sein, in denen man sich nonverbal verständigen muss. Damit keine Missverständnisse entstehen: Wenn die Bulgaren nicken, das heißt den Kopf einmal von unten nach oben und dann langsam zurückziehen, dann heißt das „Nein!“. Wenn sie den Kopf schütteln, das heißt, ihn nach links und dann nach rechts ziehen und das Ganze bei heftiger Zustimmung wiederholen, dann heißt das „Ja!“. Wenn Sie also jemandem nonverbale Zustimmung signalisieren wollen – hüten Sie sich vor dem Nicken!

Leichtsinnig sein

Es besteht zwar kein Anlass zur Panik, aber Sie sollten auf jeden Fall vorsichtig sein: Passen Sie gut auf Wertvolles auf, und halten Sie es fest, parken Sie das Auto unbedingt – auch tagsüber – bewacht, und funktionieren Sie es nicht zum Ausstellungsgelände für Kameras, Handtaschen und anderes um. Und bitte wedeln Sie nicht mit einem dicken Geldbündel herum. Handys sind ein bevorzugtes Diebesgut! Vorsicht ist geboten, wenn Sie in überfüllten Straßenbahnen und Bussen, besonders in Sofia, unterwegs sind: Dort sind oft Taschendiebe anzutreffen.

Nachts spazierengehen

Vorsicht im Dunkeln! Nicht die Diebe, sondern die Schlaglöcher in den Straßen sind eine Gefahr für die Fußgänger. Nehmen Sie besser eine Taschenlampe mit, um dieser Gefahr aus dem Weg gehen zu können.

Auf Schwarzmarkthändler einlassen

Auf der Straße zu tauschen lohnt sich nicht und ist zudem noch illegal. Wenn es auch seltener als früher passiert, es gibt immer noch einige Passanten, die Touristen ansprechen und Geld tauschen wollen. Zumeist wird das Angebot etwas günstiger sein als der übliche Durchschnittskurs. Gehen Sie in keinem Fall auf das Angebot ein, und mag es noch so verlockend sein. Denn in Bulgarien gibt es geschickte Geldfälscher. Vorsicht ist auch angesagt, wenn Sie gebeten werden, größere Scheine in kleinere zu wechseln. Achtung auch in Wechselstuben: In einigen ist die Provisionsgebühr sehr hoch. Behalten Sie Ihr Geld stets im Auge, und verlangen Sie eine Quittung! Lassen Sie sich kleine Scheine geben, um Wechselprobleme zu vermeiden. Wesentlich sicherer wechseln Sie in einer Bank. Am einfachsten ist es, Sie heben Geld am Geldautomaten ab.

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Galina Diran wurde in Sofia geboren und hat dort studiert. Sie lebt als freie Fernsehjournalistin in Rostock und reist oft nach Bulgarien, am liebsten nach Sofia, Rila, in das Pirin-Gebirge und an die Schwarzmeerküste. Dort genießt sie nicht nur den Reichtum der Natur, sondern vor allem auch die lauen Sommerabende, die Volksmusik und das leckere Essen.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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