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Reiseführer Budapest:Im Trend

In Budapest gibt es viel Neues zu entdecken. Das Spannendste auf dieser Seite

In Bewegung

Moderner Tanz

Die Ungarn haben ihr Faible für klassische Volkstänze in farbenfrohen Kostümen bewahrt. Doch auch zeitgenössische Tänze werden gern vorgeführt und ausprobiert. Beispielsweise auf der Bühne des Trafó Kortárs Művészetek Háza Liliom utca 41 www.trafo.hu und im Fonó Budai Zeneház Sztregova utca 3 www.fono.hu , wo Folklore modern interpretiert wird. Unbedingt sehenswert ist das alljährliche Tanzfestival Szóló Duó www.szoloduo.com das Anfang Januar die ganze Stadt zum Tanzen bringt.

Re-Fashion

Originelle Zweitverwertung

Es muss nicht immer brandneu sein! Für viele Dinge und Materialien von Textilien über PVC bis hin zu Papier findet sich oftmals eine zweite Nutzung mit Pfiff. So gibt es z. B. Brillen aus altem Vinyl und Filmstreifen bei Orange Optica Király utca 38 www.tipton.hu während Karton Design Szent István utca 102 Törökbálint www.kartondesign.com vor den Toren der Stadt aus Pappe Möbel kreiert.

Schmückend

Individuell und handgefertigt

Die Bewohner Budapests schmücken sich mit Außergewöhnlichem. Hoch im Kurs stehen die tragbaren Kunstwerke von Goldschmiedin www.martaedocs.hu und die ungewöhnlichen Designs von www.kiralyfanni.com . www.reginakaintz.com setzt bei ihren Stücken vielfach auf Stahldraht – in Kombination mit Edelsteinen. Die Top-Einkaufsadresse für Fans der kleinen Schmuckmanufakturen ist die Magma Petőfi Sándor utca 11 www.magma.hu .

Architektonisch

Zeitgenössische Hingucker

Budapest besticht immer mehr mit modernen Bauwerken. Einen guten Überblick verschafft eine Führung mit Human Design Hollán Ernő utca 49 www.human-design.net . Im Rahmen Ihrer Stadttour besuchen Sie u. a. die Papp-László-Arena, den Palast der Künste und sehenswerte Bürogebäude wie das -Hauptquartier in der Dózsa György utca oder das Ensemble am Eiffel tér . Der Farkasréti-Friedhof (Farkasréti temető) ist wegen Béla Bartóks Grab einen Besuch wert, aber auch wegen der Begräbniskapelle von Imre Makovecz. Ihr Inneres stellt einen menschlichen Brustkorb dar, Holzstreben ziehen sich wie Rippen an der Decke entlang. Das CET Budapest www.cet-budapest.hu zwischen Petőfi- und Freiheitsbrücke gibt der Kultur eine neue Heimat und ist durch seine abstrakte Form ein Hingucker.

Zweitnutzung

Party im Bad und in der Kunstfakultät

In den Thermalbädern der Stadt geht es rund: Dort steigen außerhalb der Sommersaison mehrmals im Monat Electropartys mit großem Flirtfaktor www.cinetrip.hu Auch auf dem alten Fabrikgelände Millenáris Kis Rókus utca 16-20 www.millenaris.hu bläst ein frischer Wind. In den Industrieräumen finden Konzerte und Kunstausstellungen statt. Partystimmung und Konzerte gibt es auch auf dem ehemaligen Gelände der Kunstfakultät der ELTE-Universität am Stadtwäldchen. Im Dürer kert Ajtósi Dürer sor 19-21 www.durerkert.com geht es im Stil einer „Ruinenkneipe“ entspannt zu: Es gibt einen Biergarten und drinnen Livemusik und Disko.

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Der Reisejournalist und Übersetzer Matthias Eickhoff ist seit 25 Jahren von der Vielseitigkeit Budapests fasziniert: „Die Donaumetropole ist eine der spannendsten und attraktivsten Städte Mitteleuropas, die ihre Traditionen bewahrt und immer offen für neue Trends ist. Budapest ist voller Dynamik.“ Auch privat ist Matthias Eickhoff mit Budapest eng verbunden, da seine Frau aus der ungarischen Hauptstadt stammt.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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