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Reiseführer Budapest:Erlebnistouren

Städte haben viele Facetten. Wenn Sie Lust haben, diese verschiedenen Gesichter mit all ihren einzigartigen Besonderheiten zu entdecken, wenn Sie jenseits bekannter Pfade geführt oder zu grünen Oasen, ausgewählten Restaurants oder typischen Aktivitäten geleitet werden wollen, dann sind diese maßgeschneiderten Erlebnistouren genau das Richtige für Sie. Machen Sie sich auf den Weg und folgen Sie den Spuren der MARCO POLO Autoren.

Budapest perfekt im Überblick

09:00

Beginnen Sie Ihren Budapest-Tag mit einer Fahrt ins Budaer Burgviertel. Der beste Startpunkt dafür ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt Deák Ferenc tér in der Pester Innenstadt. Von dort geht es mit Bus 16 über die Kettenbrücke nach Buda. An der Talstation der Standseilbahn (Sikló) beginnt der Bus den Aufstieg zum Burgberg , wo Sie an der Haltestelle Dísz tér aussteigen. Hier gelangen Sie zur Linken zum mächtigen Burgpalast. Zur Rechten führt die Tárnok utca zum Szentháromság tér, wo zwei weitere Highlights warten.

10:00

Am Szentháromság tér steht die königliche Matthiaskirche. Vorgelagert ist die verspielt-romantische Fischerbastei mit wunderbarem Ausblick auf die Stadt. In der Szentháromság utca lockt eine kleine Pause im berühmten Biedermeiercafé Ruszwurm Cukrászda, bevor Sie gemütlich über den Hess András tér und die Fortuna utca zum Bécsi kapu tér bummeln.

11:30

Mit dem Bus (16, 16A, 116) geht es vom Bécsi kapu tér zum Széll Kálmán tér und von dort mit der U-Bahn 2 zum Kossuth Lajos tér am Parlament . Was sich hinter dem Begriff Eklektizismus verbirgt, zeigt sich beim Spaziergang durch die Straßen der Leopoldstadt (Lipótváros) von seiner besten Seite: Die verschiedenen Baustile summieren sich zu einem optischen Hochgenuss. Durch die Báthory utca gehen Sie nach rechts in die Honvéd utca, wo in Nr. 3 das Haus der Ungarischen Sezession mit seiner feinen Jugendstilfassade und einem stilechten Café für eine belebende Kaffeepause wartet. Wenige Schritte weiter liegt der park­ähnliche Szabadság tér mit prächtigen Gründerzeitbauten. Von dort geht es an der US-Botschaft vorbei und links in die Hold utca, wo Sie auf ein Meisterwerk des Architekten Ödön Lechner treffen: die frühere Postsparkasse (Magyar Király Takarék Pénztár), heute Teil der Nationalbank. Direkt gegenüber können Sie sich übrigens in der netten Markthalle in der Hold utca mit Proviant direkt von ungarischen Kleinerzeugern versorgen.

12:30

Folgen Sie nun der Hercegprímás utca nach Süden zur Sankt-Stephans-Basilika . Bleiben Sie auf dem Szent István tér stehen: Der Blick auf die neoklassizistische Basilika mit ihrer gewaltigen Kuppel ist fast so schön wie das Innenleben der Kirche. Rundum laden viele Cafés zu einer Mittagspause ein.

14:00

Hinter der Basilika geht es schräg links zum Beginn der Andrássy út , und zwar zur U-Bahn-Haltestelle Bajcsy-Zsilinszky út. Die historische U-Bahn-Linie 1 (Földalatti) ist ideal, um die Prachtmeile schnell und unter Tage zu erkunden. Auf dem Heldenplatz (Haltestelle Hősök tere) mit dem Millenniumsdenkmal sind Sie mittendrin in der ungarischen Geschichte. Auch große Kunst ist hier zu entdecken: im Museum der Bildenden Künste mit Café.

15:30

Vom Heldenplatz sind es nur ein paar Schritte bis ins Stadtwäldchen mit seinen vielen Attraktionen, wie z. B. der romantischen Vajdahunyad-Burg oder dem Budapester Zoo. Sind Sie müde geworden? Dann entspannen Sie sich doch ein Weilchen im schlossähnlichen Széchenyi-Bad (der Ausschilderung folgen).

17:30

Die U-Bahn 1 bringt Sie zurück bis zur Station Oper a an der Andrássy út. Rund um die prächtige Oper residieren Shops und Restaurants in erlesener Architektur. Zeit für eine kleine Stärkung? Einzigartig-verrückt gestaltete Süßspeisen, Eis und Kaffee, dazu witzigen Schnickschnack gibt's im nahe gelegenen Sugar! . Reinschauen lohnt sich, wenn Sie's bunt mögen!

19:00

Wenige Schritte entfernt laden auf dem Liszt Ferenc tér zahlreiche Cafés zum Essen und Trinken ein, darunter das Menza.

21:00

Der Liszt Ferenc tér bietet sich auch immer für einen abendlichen Drink an und ist der ideale Ausgangspunkt für einen Bummel in das ehemalige jüdische Viertel. Durch die Király utca geht es links in die Kazinczy utca mit ihren zahlreichen Cafés, wie z. B. der schrillen Ruinenkneipe Szimpla kert . Eine Alternative bieten die lebendigen Cafés im Gozsdu-Hof an, der auf dem Rückweg an der Király utca liegt, bevor es zurück zum Deák Ferenc tér geht.

Rundgang auf dem Burgberg

09:00

Den schönsten, wenn auch nicht gerade kostengünstigen Weg zum Burgberg nimmt vom Clark Ádám tér am Budaer Ufer der Kettenbrücke die Standseilbahn (Sikló). Sie fährt in zwei Minuten - auf einer 101 m langen Strecke mit 48-prozentigem Gefälle - zum Szent ­György tér hinauf. Alternativ - und gratis - können Sie auch in knapp zehn Minuten auf dem Weg links des Sikló-Startpunkts, vorbei an einem riesigen Mosaik des Ungarnwappens hochspazieren.

Von der Bergstation der Standseilbahn geht es nach links zum Burgpalast mit seinen hochkarätigen Museen. Die Ungarische Nationalgalerie präsentiert eindrucksvoll die ungarische Kunst ab dem Mittelalter. Eine anrührende Geschichte erzählt der Matthiasbrunnen. Er steht draußen, an das Gebäude angelehnt, am Durchgang zum Innenhof des Historischen Museums. Links am Brunnen ist das Bauernmädchen Ilona (nach manchen Quellen auch Ilonka) dargestellt. Die junge Frau verliebte sich unsterblich in den inkognito jagenden Herrscher und soll, da er unerreichbar für sie war, an gebrochenem Herzen gestorben sein.

Zurück an der Bergstation der Standseilbahn, fällt der Blick auf das klassizistische Sándor-Palais (Sándor palota) von 1806, den Sitz des ungarischen Staatspräsidenten. Das benachbarte Palais war früher ein Karmeliterkloster und wurde auf Geheiß von Kaiser Joseph II. 1790 zum ersten ständigen Theater in Buda umgebaut. Jahrelang war im Burgtheater (Várszínház) das Nationale Tanztheater zu Hause, nun entsteht hier die neue Residenz des Ministerpräsidenten.

Gehen Sie nun durch die Szent György utca zum Dísz tér (Paradeplatz). Er markierte einst die Grenze zwischen dem Palastviertel und der Bürgerstadt, im Mittelalter war er Marktplatz und Hinrichtungsstätte. Das Korona Kávéház und das Vár Bisztró laden hier zu einer Kaffeepause oder einem kleinen Snack ein.

13:00

Vom Dísz tér gehen mehrere Straßen ab, eine ist die Úri utca (Herrengasse). An der Szentháromság utca (Straße der Heiligen Dreifaltigkeit) sehen Sie rechts die Matthiaskirche, die Sie auf dem Rückweg erreichen. In dieser Gasse liegt auch Jamie's Italian , das italienische Franchiserestaurant des britischen Starkochs Jamie Oliver, auf dessen Terrasse man sich wunderbar Antipasti und Pizza zu Mittag gönnen kann.

Nach links führt die Szentháromság utca zur Promenade auf der alten Befestigungsmauer, dem Tóth Árpád sétány . Hier genießen Sie tolle Ausblicke hinüber in die Budaer Berge. Folgen Sie der Promenade zum schönen Kapisztrán tér mit dem spätgotischen Maria-Magdalena-Turm (Magdolna torony), von dem jede Viertelstunde ein Glockenspiel erklingt. Nur der Turm der Kirche (13. Jh.) hat ihre Zerstörung im Zweiten Weltkrieg überstanden. Das klassizistische Militärhistorisches Museum (Hadtörténeti Múzeum) war einst eine Kaserne.

Hinter dem Kirchturm führt die Országház utca nach rechts zum alten Landtagsgebäude. Die ungarische Ständeversammlung tagte hier von 1785 bis 1806. Spazieren Sie durch die kleine Kard utca hinüber zur Fortuna utca, dann links zum Bécsi kapu tér (Wiener-Tor-Platz). Dort steht die neoklassizistische Evangelische Kirche .

Der nordöstliche Teil des Burgviertels war im Mittelalter das jüdische Ghetto. Die vom Bécsi kapu tér abzweigende Táncsics Mihály utca war sein Zentrum, sie wurde im Volksmund "Judengasse" genannt. Reste des jüdischen Lebens im Mittelalter sind in den Sommermonaten im Mittelalterliches Jüdisches Gebetshaus (Nr. 26) zu sehen. Das schönste Barockgebäude der Gasse ist das Erdődy-Palais (Nr. 7). Die Straße endet vor dem Hotel Hilton am Hess Andras tér. Seinen Namen verdankt der Platz einem Deutschen, dem Drucker Andreas Hess. Er soll im 15. Jh. das erste Buch, das in Ungarn gedruckt wurde, hergestellt haben.

Von hier sind es nur wenige Schritte bis zur eindrucksvollen Matthiaskirche am Szentháromság tér. Die 14 m hohe Dreifaltigkeitssäule auf dem Platz wurde 1715 zur Erinnerung an das Wüten der Pest im Jahr 1706 aufgestellt.

Hinter der Matthiaskirche erstreckt sich die sehr fotogene Fischerbastei . Sie bietet einen wunderschönen Ausblick über die Donau hinüber zum Parlament. Das große Reiterdenkmal stellt König Stephan I. dar. Es ist ein Werk des Bildhauers Alajos Stróbl (1856-1926), der auch den Matthiasbrunnen geschaffen hat. Dieser Teil des Burgbergs - Matthiaskirche, Fischerbastei und Reiterstandbild - wurde von Frigyes Schulek Ende des 19. Jhs. als Gesamtanlage konzipiert und realisiert.

17:00

Der Rückweg führt von der Fischerbastei über die Prunktreppe (Király lépcső) hinab zur Hunyadi János út, die Sie zurück zum Startpunkt am Clark Ádám tér bringt.

Die Elisabethstadt: Im alten jüdischen Viertel

Der Spaziergang durch das jüdische Viertel beginnt am zentralen Verkehrsknotenpunkt Deák Ferenc tér . Von dort gehen Sie über den Kleinen Ring (der in diesem Abschnitt Károly körút heißt) zum religiösen Zentrum der jüdischen Gemeinde, der großartigen Synagoge in der Dohány utca , die 1859 feierlich eingeweiht wurde.

Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten in Budapest etwa 200 000 Juden. 1944 wurde die Elisabethstadt von den Nazis und den ungarischen Pfeilkreuzlern als Ghetto von der Umgebung abgeriegelt und für Tausende der eingeschlossenen Menschen zum Grab. An die Verbrechen dieser Zeit gemahnen das Holocaust-Erinnerungszentrum und das silbern schimmernde Holocaust-Denkmal des Künstlers Imre Varga im Hof der Synagoge.

Heute leben etwa 80 000 Juden in Budapest, die meisten wohnen über das gesamte Stadtgebiet verstreut. Die Elisabethstadt ist jedoch ein Viertel, in dem jüdisches Leben zahlreiche Spuren hinterlassen hat und in dem wieder jüdische Religion und Traditionen gelebt werden. Mehr darüber erfahren Sie im Jüdisches Museum in einem Seitenflügel der Synagoge.

Von der Synagoge (Theodor-Herzl-Platz) aus geht es in die Wesselényi utca. Wenn Sie die Straße hinuntergehen, passieren Sie unter anderem jüdische Geschäfte und Cafés. Eine Pause wert ist die Noé Cukrászda , in der leckere jüdische Süßwaren angeboten werden, darunter das typische flódni, das aus je einer Schicht Walnuss, Apfel, Mohn und Pflaumenmus besteht.

Schließlich erreichen Sie die Kazinczy utca, die in den letzten Jahren als "Kulturstraße" verkehrsberuhigt wurde. Rechter Hand liegt die Ruinenkneipe Szimpla kert. Sie wenden sich aber nach links und treffen auf die hervorragend renovierte Orthodoxe Synagoge , die in einem Gebäudekomplex liegt, der sich bis zur Dob utca erstreckt. In diesem Bereich tummeln sich die Restaurants, Cafés und Kneipen.

Der Spaziergang führt nun durch die Dob utca rechts zum Klauzál tér, wo Sie in der kleinen Markthalle am Klauzál tér einen Imbiss (z. B. lángos) nehmen oder etwas Obst, leckeren Käse und Brot kaufen können. Am anderen Ende geht es links durch die Akácfa utca zur Theresienstädter Pfarrkirche an der Király utca . Den Turm errichtete 1871 Miklós Ybl, der auch Architekt der Budapester Oper war.

Wenn Sie nun nach links durch die Király utca gehen, sind Sie mittendrin in dem tiefgreifenden Sanierungsprozess. Einer Bürgerinitiative gelang es, viele Häuser vor dem Abriss zu retten, doch es fehlen die nötigen Mittel zur Sanierung. So wurden vor Jahren leider eine Reihe historischer Gebäude durch gesichtslose Neubauten ersetzt. Im unteren Teil der Straße, weiter Richtung Deák Ferenc tér, geben Designläden wie Goa oder der Blumen- und Dekoshop Arioso den Ton an. Zum Arioso gehört auch ein Café mit Garten und unheimlich leckeren Macarons.

Nach langen Jahren des Verfalls erstrahlt der wunderbare Gebäudekomplex mit der Hausnummer 13, der Gozsdu-Hof, in neuem Glanz. Nachdem die Vermietung als Luxusapartments wohl nicht den gewünschten Erfolg brachte, haben zahlreiche Cafés und Bars Einzug gehalten. Hier ist abends immer was los.

Biegen Sie auf der anderen Seite des Gozsdu-Hofs rechts in die Dob utca ein. Auf der anderen Straßenseite ist das Spinoza eine schöne Adresse für einen Kaffee oder ein Essen. Das Caférestaurant ist auch für seine freitäglichen Klezmer-Abende bekannt. Gehen Sie an der nächsten Kreuzung rechts in die Rumbach Sebestyén utca. Die Rumbach-Synagoge wurde 1872 von dem Wiener Architekten Otto Wagner im romanisch-maurischen Stil gebaut; sie ist noch ziemlich renovierungsbedürftig.

Am Ende der Gasse geht es links wieder in die Király utca, die am Kleinen Ring endet. Schräg rechts liegt wieder der Ausgangspunkt am Deák Ferenc tér .

Schiffstour auf der Donau

Startpunkt Ihrer Tour ist der zentrale Vörösmarty tér auf der Pester Donauseite. Von hier aus gehen Sie links durch die Vigadó utca zur Donaupromenade am nahe gelegenen Vigadó tér . In Ihrem Rücken liegt die prächtige Pester Redoute, vor Ihnen ragt auf der anderen Flussseite der monumentale Burgpalast empor.

Am Vigadó tér nehmen Sie die Straßenbahnlinie 2 nach Norden in Richtung Jászai Mari tér. Schon diese Strecke ist ein Erlebnis, denn während der kleinen Reise auf Schienen genießen Sie den grandiosen Panoramablick hinüber zum Budaer Donauufer. Zunächst fährt die Bahn am Széchenyi István tér unter der Auffahrt zur Kettenbrücke hindurch und passiert gleich anschließend die Ungarische Akademie der Wissenschaften .

Weiter geht die Fahrt, bis Sie am komplett neu gestalteten Kossuth Lajos tér die Landseite des Parlament in Ruhe bewundern können. An der Endhaltestelle Jászai Mari tér steigen Sie aus und überqueren zu Fuß den Großen Ring, der hier die verkehrsreiche Zufahrt zur Margaretenbrücke darstellt.

Auf der anderen Seite gehen Sie nach links zur Donau hinunter, wo sich rechter Hand der Schiffsanleger Jászai Mari tér befindet. Auf der anderen Flussseite liegt die Margareteninsel. Die weißen Linienschiffe pendeln seit 2012 über die Donau. Auf Kommentare aus Lautsprechern wird verzichtet, dafür legen die Schiffe unterwegs an mehreren Stationen an.

Auf der Schiffsroute nach Süden geht es zuerst unter der Margaretenbrücke hindurch und zum Schiffsanleger Batthyány tér ans Budaer Donauufer hinüber. Unterwegs haben Sie nach links bereits einen spektakulären Blick auf das beeindruckende Parlament. Die folgende Haltestelle, der Schiffsanleger Kossuth Lajos tér, befindet sich direkt am südlichen Ende des Parlamentsgebäudes.

Weiter geht die Fahrt stromabwärts. Zur Rechten erhebt sich im Burgviertel hinter der Fischerbastei die königliche Matthiaskirche, bevor Sie unter der eleganten Kettenbrücke hinweggleiten. Sie war die erste feste Donauquerung Budapests und ist noch heute ein Wahrzeichen der Stadt. Nun nimmt der weitläufige Burgpalast Ihre ganze Aufmerksamkeit in Beschlag, während sich das Schiff dem Schiffsanleger Várkert bazár unterhalb der Burganlage nähert. Von dort geht es wieder auf die Pester Donauseite, diesmal zum Schiffsanleger Petőfi tér.

Erneut heißt es "Leinen los!", und das Schiff passiert die weiße Elisabethbrücke . Nun ragt oberhalb vom türkischen Rudas-Bad der Gellértberg und Zitadelle steil vor Ihnen auf. Oben sind die Gellértberg und Zitadelle und die Freiheitsstatue deutlich zu erkennen.

Direkt hinter der grünen Freiheitsbrücke legt das Schiff rechts unterhalb des Gellért-Bads und -Hotels auf der Budaer Donauseite am Schiffsanleger Szent Gellért tér an. Hier steigen Sie aus, um die schön gelegene Gellért-Felsenkapelle zu besichtigen. Entspannen Sie sich vorher noch im heißen Thermalwasser des Gellért-Bad.

Danach spazieren Sie über die Freiheitsbrücke und gelangen so wieder hinüber zur Pester Donauseite. Am Fővám tér ist die Zentrale Markthalle mit ihrem bunten, reichen Angebot an Paprika, Salami und Co. ein Erlebnis für die Sinne. Für den kleinen Hunger gibt es im 1. Stock köstliche lángos, Teigfladen mit verschiedenen Füllungen.

Nun folgen Sie der Shoppingmeile Váci utca nach Norden. Nördlich der Straßenkreuzung mit der Szabadsajtó út liegt der kleine Laden Molnár's Kürtőskalács, wo Baumstriezel (kürtőskalács) zum Kauf verlocken. Das innen hohle, süße Gebäck ist in Ungarn sehr beliebt.

Unternehmen Sie nun noch einen kleinen Abstecher und gehen Sie links durch die Gasse Piarista köz zur Innerstädtische Pfarrkirche und um den parkähnlich gestalteten Március 15. tér herum. Zurück an der Váci utca, wenden Sie sich nach links und gelangen so zurück zum Ausgangspunkt dieser Tour, dem Vörösmarty tér .

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Der Reisejournalist und Übersetzer Matthias Eickhoff ist seit 25 Jahren von der Vielseitigkeit Budapests fasziniert: „Die Donaumetropole ist eine der spannendsten und attraktivsten Städte Mitteleuropas, die ihre Traditionen bewahrt und immer offen für neue Trends ist. Budapest ist voller Dynamik.“ Auch privat ist Matthias Eickhoff mit Budapest eng verbunden, da seine Frau aus der ungarischen Hauptstadt stammt.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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