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Reiseführer Bayerischer Wald:Geschichte

Um 500 v. Chr.

Kelten wandern ein. Erste stadtähnliche Siedlungen

Um 15 n. Chr.

Donau und Limes werden Nordgrenze des Römischen Reichs

5./6. Jh.

Zerfall der Römerherrschaft, Christianisierung

8. Jh.

Kolonisierung durch Benediktinerklöster in Metten und Niederaltaich

907-55

Ungarn fallen ein, Schlacht auf dem Lechfeld

12.-14. Jh.

Gründung von Orten wie Cham, Kötzting, Grafenau

17. Jh.

Der 30-jährige Krieg verwüstet Niederbayern

18. Jh.

Spanischer, österreichischer, dann bayerischer Erbfolgekrieg. Niederschlagung des Bauernaufstands gegen die Österreicher

1803

Säkularisation. Der Staat kassiert alle Klöster und das Hochstift Passau

1806

Bayern wird zum Königreich erhoben und kämpft neben Napoleon gegen Österreich

1870/71

Deutsch-französischer Krieg, Bayern tritt dem Deutschen Reich bei

1918

Absetzung Ludwigs III., Ausrufung des republikanischen Freistaats Bayern

1970

Das Gebiet um Rachel und Lusen wird Nationalpark

1989-91

Nach dem Zerfall des Ostblocks werden die Grenzen zur Tschechischen Republik geöffnet

2009

In Neuschönau wird der längste Baumwipfelpfad der Welt eröffnet

2012/13

Das Verfahren für weitere Grenzübergänge im Nationalpark und geänderte Begehungszeiten läuft an

Weiter zu Kapitel 12

Eigentlich kam die Oberbayerin 1984 nur zum Studieren nach Passau. Doch der Bayerische Wald ließ sie nicht mehr los. Das Mosaik aus Bergwiesenidyll und Stadtgewimmel faszinierte sie genauso wie die Menschen hier. Bis 1999 berichtete Christine Pierach als Redakteurin der Passauer Neuen Presse aus der Region, heute arbeitet sie in Passau als freie Journalistin und Fotografin.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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