ReisebildbandWeniger los als im Death Valley

Die Orte Beatty und Baker sind Ein- und Ausfahrt zum Death Valley, einem touristischen Höhepunkt im Westen der USA - was jedoch in beiden Ortschaften kaum Spuren hinterlässt. Ein fotografisches Doppelporträt von Pamela Littky.

Von Stefan Fischer

Die Orte Beatty und Baker sind Ein- und Ausfahrt zum Death Valley, einem touristischen Höhepunkt im Westen der USA - was jedoch in beiden Ortschaften kaum Spuren hinterlässt. Ein fotografisches Doppelporträt von Pamela Littky.

An der Holzdecke im Sourdough Saloon in Beatty, Nevada kleben Dollarscheine. Auf die Banknoten ist mit schwarzem Filzstift jeweils geschrieben, wer hier war: The Untouchables etwa, irgendwann 2009, oder Pete und Jerry - an 9/11. Die Fotografie verrät nichts darüber, was an diesem Tag, als das World Trade Centre eingestürzt ist, los war im Sourdough Saloon. Man kann nur grundsätzlich annehmen, dass die emotionale Distanz zu New York und Washington hier in der Mojavewüste mindestens so groß ist wie die geografische.

Beatty, Nevada ist ein Ort, an dem viele durchkommen, aber kaum einer Halt macht. Er nennt sich "Gateway to Deathvalley", genauso wie Baker, Kalifornien auf der anderen Seite des Tals. Pamela Littky hat die beiden Siedlungen in dem fotografischen Doppelporträt "Vacancy" erforscht.

Bild: 1996-98 AccuSoft Inc., All right; Pamela Littky 1. April 2014, 07:132014-04-01 07:13:36 © SZ vom 27.3.2014/kaeb