Reise-TippsWie steil muss eine schwarze Piste sein?

Wer darf "stand-by" fliegen? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Hotel und einer Pension? Fragen und Antworten zum Reisen.

Blau, Rot, Schwarz - was bedeutet die Skipistenfarbe?

Einfach, mittel, schwer - so lautet die simple Antwort. Die Realität aber ist etwas komplexer und sogar genormt. Maßgeblich ist die Geländeneigung: Blaue Pisten dürfen in den Alpen maximal 25 Prozent Gefälle haben - und zwar längs und quer, wie beim österreichischen Normungsinstitut Austrian Standards zu erfahren ist. Nur kurze Teilstücke bei offenem Gelände sind hiervon ausgenommen. Rote Pisten dürfen nicht mehr als 40 Prozent Gefälle aufweisen. Ist der Wert höher, müssen Skipisten die schwarze Markierung bekommen.

Zwischen 40 und 50 Prozent sind für geübte Skifahrer noch gut machbar. Auf manchen Pisten in den Alpen geht es allerdings noch deutlich steiler zur Sache. Die "Harakiri" in Mayrhofen im Zillertal hat bis zu 78 Prozent Gefälle, auf der "Holzriese"-Abfahrt im Hochpustertal in Südtirol sind es bis zu 71 Prozent Gefälle. Die legendäre "Streif" in Kitzbühel hat an ihrem steilsten Stück sogar ein Gefälle von 85 Prozent. Die "Mausefalle" ist allerdings nicht als Piste, sondern als "Skiroute extrem" ausgewiesen.

Bild: Mickael Tournier/Unsplash 20. März 2019, 05:042019-03-20 05:04:00 © SZ.de/dpa/edi/kaeb/dd