Im Jahr 1961 befand sich der italienische Meisterregisseur Federico Fellini in einer heftigen Schaffenskrise. Nicht, weil er nicht mehr erfolgreich war. Im Jahr zuvor hatte sein Meisterwerk „La Dolce Vita“ die Goldene Palme in Cannes erhalten. Der Film mit der kultischen Szene, in der Anita Ekberg und Marcello Mastroianni in den Trevi-Brunnen in Rom steigen, war entgegen allen Voraussagen auch zu einem umjubelten Kassenknüller geworden. Und schon zwei Mal hatte Fellini den begehrten Oscar für den besten fremdsprachigen Film entgegennehmen dürfen, für „La Strada“ und für „Die Nächte der Cabiria“.
Dem Geheimnis auf der SpurAls Federico Fellini aus Versehen einen Psychiater anrief
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Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs geriet der italienische Regisseur in eine Krise. Doch dann gab es eine Begegnung mit weitreichenden Folgen.
Von Josef Schnelle
