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Radfahren in der Stadt:Ein Tattoo auf dem Sattel

Velorouten und Tätowiererin

Die Tätowiererin Catharina Pomorin, 30, arbeitet in der Ältesten Tätowierstube am Hamburger Berg. Für die Stadt Hamburg hat sie ein Rad tätowiert mit St.-Pauli-Motiven.

(Foto: Anja Martin)

Hamburgs Verkehr soll grüner werden. Holprig schmale Radrouten werden zu Schnellstrecken umgebaut, sodass bald Radeln auf 280 Kilometern möglich sein soll.

Oben entlang zieht sich die Reeperbahn, mit Davidwache, Prostituierten, Spielkarten, Boxhandschuhen. Sogar die "Ritze" ist zu sehen, das Lokal mit dem berühmten Eingang zwischen gespreizten Beinen. Auf dem Sattelrohr dann das Heiligengeistfeld mit Dom, Riesenrad und Bunker. Das Unterrohr zeigt die Fischauktionshalle, Fischbrötchen und den Hafen, außerdem eine Insel mit Palmen. Und genau an diesem Ort sitzt Catharina Pomorin, unter den künstlichen Palmen des Stadtteilprojekts Park Fiction oben an der Hafenstraße. St. Pauli im Rücken, die Hafenkräne im Blick. Gerade läuft ein Containerschiff ein.

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