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Pfälzerwald:Urlaub mit Kettensäge

Hauptsache gut versichert: Holz machen will gelernt sein

(Foto: Nikos Pilos/Laif)

Im Pfälzerwald erproben sich Touristen beim Brennholz machen. Ganz ungefährlich ist das nicht, aber trotzdem merkwürdig befriedigend. Wichtigste Voraussetzung: Eine gute Versicherung.

Der Kofferraum des Jeeps von Guido Sprenger ist ein Pfälzer Stillleben. Neben Unmengen von Werkzeug für einen "Waldschrat", wie der freiberufliche Forsttechniker sich selbst nennt, Motorsägen, Äxten, Sappies und allerlei sonstigem für Stadtbewohner fremdartigen Gerät bleibt trotzdem noch Platz für eine Kiste Riesling vom Lieblingsweingut. Auch damit kennt der 51-Jährige sich nämlich aus, aber das ist in der Gegend um Landau und Bad Bergzabern Ehrensache. Und viel mehr Pfälzer als Sprenger kann man nicht sein - was sich auch auf seine Statur bezieht, aber ausdrücklich nicht nur. Wer bei ihm einen Motorsägenkurs bucht, bekommt als Zugabe auch Nachhilfe in Pfälzer Lebensart. Ziemlich sicher, dass es nicht zum Nachteil des Besuchers ist, wenn er Winzer in der Region auf Verdacht mal von Sprenger grüßt.

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