Es ist überall, und es bricht über die Menschen herein wie ein wärmender Frühlingswind: im Eishockey-Stadion, auf dem Domplatz von Mailand, im Festzelt beim Biathlon in Antholz. Sobald jemand die erste Zeile anstimmt: „Che confusione, sarà perchè ti amo“, fallen alle ein: „È un‘emozione, che cresce piano piano …“ Die Olympischen Winterspiele 2026 haben ihre inoffizielle Hymne. Und das Schöne daran ist, dass es nicht irgendein mittelmäßiger, eigens komponierter Song oder gar das von Mariah Carey bei der Eröffnung so unkenntlich verhunzte „Volare“ ist, sondern ein Gassenhauer-Liebeslied aus den frühen Achtzigerjahren.
Olympische WinterspieleChe Emozione!
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„Sarà perchè ti amo“: Ein Liebeslied aus den Achtzigern wurde zur inoffiziellen Hymne der Olympischen Winterspiele 2026. Allerorts wird es gesungen. Dafür muss man die Italiener lieben.
Von Hans Gasser
