Doch nicht jeder sieht den Bauboom mit Freude."Mamounia"-Generaldirektor Didier Picquot schließt nicht aus, dass auf Dauer auch in Marrakesch die Palmen nicht in den Himmel wachsen und es in einigen Jahren Überkapazitäten auf dem Luxussektor geben wird. "Es stellt sich nicht nur die Frage, wie man die ganzen Fünf-Sterne-Hotels füllen will. Es fragt sich auch, woher all die Angestellten kommen sollen", sagt der Franzose. Tatsache sei, dass im vergangenen Jahr viel weniger Touristen nach Marrakesch gekommen seien als 2008. "Schuld daran ist die Krise!" In der Medina (Foto) stünden  daher schon etliche kleine Hotels zum Verkauf.

Bild: istock 28. Juni 2010, 13:092010-06-28 13:09:15 © Rolf Liffers/dpa/tmn/beu