Dem Geheimnis auf der SpurDas Vermächtnis der Maya

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Fast alle auf Rindenbastpapier verfassten Überflieferungen der Maya wurden zerstört. Erhalten blieb der Dresdner Kodex, ein Kalenderhandbuch, das sich im Original im Buchmuseum der Sächsischen Landesbibliothek befindet.
Fast alle auf Rindenbastpapier verfassten Überflieferungen der Maya wurden zerstört. Erhalten blieb der Dresdner Kodex, ein Kalenderhandbuch, das sich im Original im Buchmuseum der Sächsischen Landesbibliothek befindet. IMAGO/imageBROKER/Heinz-Dieter Falkens

Ihre Schriften wurden von Missionaren verbrannt. Eine aber soll erhalten geblieben sein. Was hat es auf sich mit „Popol Vuh“, dem heiligen Buch der Maya?

Von Josef Schnelle

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Als die Spanier im 16. Jahrhundert unter dem Konquistador Hernán Cortés das Reich der Maya eroberten, standen sie nicht einem monolithischen Staatsgebilde gegenüber. Vielmehr war die jahrtausendealte Kultur in viele, konkurrierende Zentren zerfallen. Allerdings hatten die Menschen, die dort lebten, wo heute Mexiko und Guatemala liegen, noch eine gemeinsame Schrift – eine Lingua franca mit rätselhaften Bildzeichen. Zudem gab es zahlreiche gesprochene Sprachen in vielen Dialekten.

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