Maastrichts umgewandelte KirchenBar am Altar

Das niederländische Maastricht hat mehr Kirchen als Gläubige. Damit die verlassenen Gotteshäuser nicht verfallen, mussten neue Konzepte her: Nun wird in den Kirchen nicht mehr gebetet, sondern gelehrt, gegessen und gewohnt.

Der Euro hat Maastricht nach 2000 Jahren Geschichte endlich bekannt gemacht: Vor genau 20 Jahren, im Dezember 1991, wurde der Maastrichter Vertrag ausgehandelt. Für die Touristen nur eine Randnotiz: Sie schätzen die burgundische Atmosphäre dieser Genießerstadt - und entdecken neue Nutzungsmöglichkeiten von alten Kirchen. Nach Regierungsangaben werden in den Niederlanden jede Woche durchschnittlich zwei Kirchen aufgegeben. Wenn sie nicht verfallen oder abgerissen werden sollen, müssen sie eine neue Bestimmung bekommen, und das ist in Maastricht in vielen Fällen geschehen.

Bild: NBTC/dpa-tmn 9. Dezember 2011, 15:592011-12-09 15:59:56 © Christoph Driessen, dpa /kaeb