bedeckt München

Leuchttürme:Bett mit Aussicht

Wer im Leuchtturm von Neuwerk übernachtet, den erwartet bodenständiger Komfort.

(Foto: imago stock&people)

Von alten Leuchttürmen geht oft ein seltsamer Glanz aus. Nur eines sind sie eigentlich nicht: besucherfreundlich. Es sei denn, Menschen stecken viel Liebe in ihre Renovierung. Ein Besuch in Dagebüll, Neuwerk und Travemünde.

Von Thomas Hahn

Am Bauhof versperrt eine Schranke den Weg. Da müsse man drüber, sagt Tim Wittenbecher am Telefon, dann sei man gleich da. Rechter Hand ducken sich Zweckbauten, linker Hand erstrecken sich grobe Wiesen. Der Weg führt zu einem lieblos ins Land gesetzten Parkplatz. Zwischen Autos und Unkraut glotzen ratlose Schafe. Es gibt schönere Orte als diese paar Quadratmeter hinterm Deich von Dagebüll. Aber tatsächlich steht hier der Leuchtturm, den Tim Wittenbecher als Mini-Hotel betreibt. Er wartet am Eingang. Er führt durch den engen Eingangsbereich mit Whirlpool, die Treppe hinauf, an der Schlafecke vorbei zur höchsten Ebene, auf der sich hinter einer Fensterfront die Minibar und ein Esstischchen befinden.

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