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La Boca in Buenos Aires:Gut ist, was bunt ist

Der Fußballklub, eine berühmte Straße, die Touristen und die Armut - eine Bildreportage aus La Boca, einem Viertel der Gegensätze in der argentinischen Hauptstadt.

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Der Fußballklub, eine berühmte Straße, die Touristen und die Armut - eine Bildreportage aus La Boca, einem bunten Stadtteil der Gegensätze.

Der Stadtteil liegt am östlichen Rand der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires - und ist doch einer der bekanntesten unter Touristen. Das liegt auch an den bunten Häusern von "La Boca".

Foto: AFP, Daniel Garcia

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Die Häuser wurden zum Teil aus dem Blech schrottreifer Schiffe erbaut und mit Lack bunt angestrichen.

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Den Namen "La Boca" (die Mündung) hat der Stadtteil, weil hier der Fluss Riachuelo in den Rio de la Plata fließt. So zeigt sich neben der bunten Seite gleich auch das schmutzige Gesicht des Viertels. Viele Färbereien leiten ihre giftigen Abwässer in den Riachuelo, er gilt als der am stärksten verschmutzte Fluss des Landes.

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"La Boca" ist für seinen Fußballklub "Boca Juniors" bekannt sowie für das Stadion "La Bombonera" (eigentlich Estádio Alberto J. Armando). Die Mauern dieser "Pralinenschachtel" zieren großformatige Gemälde, die etwa die Fans des Klubs zeigen.

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Allgegenwärtig ist aber auch die Armut im Viertel, dessen erste Einwohner aus Genua stammten - noch heute ist an einigen Ecken der italienische Einfluss zu spüren.

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Eigentlich sollte der Fußballklub, den Hafenarbeiter aus Genua 1905 gegründet hatten, die Farben rot und weiß tragen. Doch dieses Vorrecht verlor er 1907 ausgerechnet an den Erzrivalen River Plate aus dem reicheren Stadtteil Nunez. Also wählte "Boca Juniors" die Veriensfarben gelb und blau - angeblich, weil gerade ein schwedisches Schiff im Hafen lag.

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Der berühmteste Spieler des Vereins ist Diego Maradona - sein Abbild, gerne in Jubelpose, sieht man überall im Viertel. Da mutet es nicht seltsam an ...

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... wenn Madonna gemeinsam mit dem ehemaligen Präsidenten Juan Peron und seiner Frau und Ikone Evita vom Balkon grüßt - natürlich nur aus Kunststoff.

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Auch im "Museo de la Pasion Boquense" darf ein Standbild des Stars nicht fehlen. Das Fußballmuseum würdigt auch das Viertel "El Boca", das den Klub prägte.

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Doch auch andere Idole werden auf den Straßen gefeiert, so wie Carlos Tevez, der als Collage aus Zeitungspapier ein Tor bejubelt.

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Während sich Touristen im Inneren von "La Bombonera" mit Replikaten des Libertadores Cup und des Sudamericana Cup von der Fotografin Mariana ablichten lassen können, ...

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... wird eine Ecke vor dem Stadion zum Zuhause eines Obdachlosen.

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Nahe dem Stadion können sich Arme bei "Llenna Pancita" wortwörtlich den Bauch füllen - eine Einrichtung von Sozialarbeitern.

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Das touristische Leben pulsiert auf "El Caminito", der kleinen Straße, auf der zahlreiche Künstler ausstellen und Läden um potente Käufer konkurrieren - hier der Anfang der Straße, die den Autor Juan de Dios Filiberto zu dem berühmten Tango "Caminito" inspirierte.

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In der "Caminito" gilt: Gut ist, was bunt ist. Einige Jahre lang war das ehemalige Flussbett der Schandfleck von La Boca, bis der Maler Benito Quinquela Martín die Idee hatte, die Häuser entlang der etwa hundert Meter langen Straße bunt anzumalen.

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Nachdem Caminito 1959 zur Museumsstraße erklärt worden war und von 1960 an mit einer hölzernen Theaterbühne, später auch mit einem "richtigen" Theater aufwarten konnte, wurde die Straße vom Schandfleck zum Glanzlicht.

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Die heutige Fußgängerzone zieht zahlreiche Touristen an, die sich wie dieses chilenische Paar als Tangotänzer oder Sänger fotografieren lassen.

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Bunte Souvenirs erwirbt man in kunterbunten Läden in noch bunteren Häusern.

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Nicht nur an Fußballidole wird mit Statuen erinnert, sondern auch an Musiker wie den argentinischen Bandoneonisten Anibal "Pichuco" Troilo - natürlich in Farbe.

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(sueddeutsche.de/kaeb/dd/bgr)

© sueddeutsche.de
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