Schiefe Münder, Schlangenlinien und spermienähnliche Kaulquappen überziehen das Gebäude. "Das Schöne ist irgendwie banal - es ist das Hässliche, das sich in die Erinnerung einbrennt", sagt Tourguide Quinn, und: "Es ist wie ein Unfall, man kann einfach nicht wegsehen."

Eine allgemeingültige Definition des Hässlichen gibt es natürlich nicht, wie bei der Schönheit liegt sie im Auge des Betrachters. Deshalb wird auf Quinns Tour auch nach jeder besuchten Scheußlichkeit demokratisch abgestimmt, ob sie denn nun hässlich ist oder doch Kunst. Das "Haus der Zeit" findet an diesem Vormittag aber kaum Befürworter.

Bild: Cosima Weiske 28. Januar 2016, 09:092016-01-28 09:09:42 © SZ.de/kaeb/dd