Brüssel:Eine Stadt mit zwei Fassaden

Lesezeit: 2 min

Besonders berühmt ist Victor Horta, der Initiator des Jugendstils. Unermüdlich planten er und später seine Schüler Wohnhäuser, Hotels und Bürobauten. Horta selbst errichtete ab 1898 in der Rue Américaine im Brüsseler Viertel St. Gilles sein Wohnhaus und Atelier, dessen Besuch Höhepunkt eines jeden Brüsseler Stadtspaziergangs auf den Spuren des Jugendstils ist.

Architekturhäppchen und Wein

"Victor Horta verwendete in seinem Haus auch Eisen und Gusseisen. Das galt zu der damaligen Zeit geradezu als revolutionär", sagt Annette Krohn bei einem Rundgang durch das elegante Bauwerk, das wie die ebenfalls von Victor Horta geplante "Maison Autrique" in der Chaussée de Haecht im Stadtteil Schaerbeek als Museum Besuchern offen steht.

Im genussfreudigen Brüssel verbinden sich Jugendstilarchitektur sowie gutes Essen und Trinken miteinander. Der Besuch von Restaurants, Cafés und Kneipen, deren Interieur Elemente des Jugendstils aufweist, runden die Tour ab.

Ein Muss für Jugendstilfreunde sind beispielsweise das 1895 erbaute "Hotel Métropole", das Café "Le Falstaff" an der Börse oder "De Ultieme Hallucinatie" in der Rue Royale am Rand von Schaerbeek, wo den Gästen ein spezielles Art-Nouveau-Menü serviert wird.

Informationen: Belgien-Tourismus Wallonie-Brüssel, Cäcilienstraße 46, 50667 Köln (Tel.: 0221/27 75 90, Fax 0221/27 75 91 00)

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema