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Kuba:Mach dein Ding

Ernesto Guevara, der jüngste Sohn des großen Che. Auch für Ernesto sind die Vereinigten Staaten von Amerika grundsätzlich von großem Übel. Wenn sie nur nicht so verdammt gute Motorräder bauen würden.

(Foto: afp)

Im Oktober 1967 starb der kubanische Revolutionsführer Che Guevara. Heute führt sein Sohn Ernesto in Havanna eine andere Bewegung an: Der Mann glaubt an den Tourismus - und an den Klang einer Harley-Davidson.

Auf den Straßen von Havanna drehen sich die Leute nach ihm um. Auch viele Kubaner besitzen inzwischen ein Smartphone, und diejenigen, die es griffbereit haben, schießen hastig ein paar Fotos. Es ist nicht anzunehmen, dass darauf sein Gesicht zu erkennen ist, er trägt Helm und Sonnenbrille. Aber um das Gesicht geht es auch gar nicht. Weniger der Fahrer erregt das Aufsehen als das Fahrzeug, auf dem er sitzt. Eine Harley-Davidson Street Glide Touring, Baujahr 2016. Ein Motorrad so groß wie ein Kleinwagen, eine fahrende Stereoanlage, 1690 Kubik, 87 PS.

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