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Kreuzfahrt:Sorge bei Reedereien

Der Konflikt am Persischen Golf wird von Kreuzfahrtreedereien in Deutschland mit Sorge verfolgt. Die Lage werde permanent von internen und externen Experten beobachtet, teilte die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises aus Rostock mit. "Auf Basis dieser Analysen entscheiden wir für jede einzelne Reise, ob zusätzliche Maßnahmen oder Änderungen im Reiseverlauf eingeleitet werden", sagte eine Sprecherin. Hapag-Lloyd-Cruises stehe im Austausch mit offiziellen Stellen und Partnern in der Region und beobachte die Situation für die zum Ende des Jahres geplanten Reisen dorthin, so eine Sprecherin. Auf den kurzfristig anstehenden Reisen sehe die Routenplanung die Straße von Hormus zwischen Iran und Oman ohnehin nicht vor. Die anstehenden Reisen in die Region im Winter seien gut gebucht. Auch bei Tui Cruises stehen im Herbst und Winter Kreuzfahrten mit Stopp in Dubai sowie Rundreisen im Persischen Golf auf dem Programm. "Sollte sich die Sicherheitslage dann als kritisch erweisen, werden wir im Hinblick auf die Sicherheit von Gästen und Besatzung kurzfristig darauf reagieren", teilte eine Sprecherin mit. Großbritannien hat nach der Festsetzung eines britischen Tankers durch den Iran in der Straße von Hormus eine europäische Seeschutzmission in der Region angeregt.