Zuerst wird die Anästhesie eingeleitet, die meistens nur die untere Körperhälfte betäubt. Dann geht es los: Durch einen rund zehn bis 15 Zentimeter langen Schnitt im Bikini-Bereich wird die oberste Schicht der Bauchdecke geöffnet, die anderen Gewebeschichten werden oft nach der Misgav-Ladach-Methode mit den Fingern aufgedehnt. Schließlich wird auch die Gebärmutter geöffnet und das Fruchtwasser abgesaugt. Innerhalb von wenigen Minuten ist das Kind geboren. Glückwunsch! Der längere und unspektakuläre Teil der Operation beginnt jetzt: Der Mutterkuchen muss entfernt, anschließend alles wieder vernäht werden. Nach etwa 45 bis 60 Minuten ist der Kaiserschnitt endlich geschafft, das Wochenbett kann beginnen.
Dem Geheimnis auf der SpurWieso heißt es „Kaiserschnitt“?
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Für manche ein Wunsch, für andere eine Herausforderung, in jedem Fall ein emotional aufgeladener Eingriff. Doch wonach ist diese OP benannt?
