Italien:Pasta mit Sardinen für alle

Travel Destination: Lake Garda

Fünf Einwohner, eine holprige, für Touristen gesperrte Straße und ein toller Blick: das Dorf Campo über dem Gardasee.

(Foto: Matej Divizna/Getty Images)

Keine Straße, kein fließendes Wasser und nur fünf Einwohner: Das kleine italienische Dorf Campo am Gardasee zieht nur ein paar Kreative an - und Menschen, die einfach ihre Ruhe haben wollen.

Von Jochen Müssig, Campo

Es rumpelt und schaukelt heftig, wenn Giacomo Simonelli ein- bis zweimal pro Woche von seinem Wohnort Marniga di Brenzone hoch nach Campo fährt. Auf seinen in die Jahre gekommenen Allrad-Panda ist eine der fünf Sondergenehmigungen für die automobile Nutzung des holprigen Mauleselpfads ausgestellt, der hinauf nach Campo führt. Nur die ersten 700 Meter sind asphaltiert, dann geht es steil bergauf über Stock und Stein. Ein moderner SUV hätte zwar die nötigen PS, wäre aber viel zu breit für den schmalen, steinigen Weg. 200 Höhenmeter sind zu bewältigen. Wanderer gehen die Strecke in gut 30 Minuten vom Seeufer aus. Sie führt durch Olivenhaine und vorbei an Natursteinmäuerchen, auf denen sich Dutzende Eidechsen in der Sonne wärmen. Und zwischendurch gibt's immer wieder herrliche Blicke auf den Gardasee.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Autorin: Arundhati Roy
Interview mit Arundhati Roy
"Sie werden kommen, da bin ich mir sicher"
Probleme bei der Versorgung der Supermärkte
Boris Johnson
Die Haltung der britischen Regierung ist beschämend
Jugend wählt
Denn sie wissen, was sie tun
62 Jahre verheiratet
"Du warst meine große Liebe"
Old red cat over a countertop in the kitchen Copyright: xLightsyx
Haustiere
Mit dem Schnurren einer Katze wird alles gut
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB