Israel:Alles auf Zucker

Das Gegenteil des Jakobsweges: Statt überlaufener Pfade und voller Herbergen bietet der Jerusalem-Weg beeindruckend leere, biblische Landschaften. Hier findet das Pilgern zurück zu seinem Ursprung.

Von Peter Münch

Natürlich geht es los, bevor der Hahn gekräht hat. Wer im Heiligen Land den Fußspuren des Herrn folgen will, zumal auf seinem Weg nach Jerusalem, der muss früh aufstehen - der Hitze wegen. Um 4.45 Uhr ist Abmarsch im Kibbuz Almog am Toten Meer, es geht mitten hinein in die Judäische Wüste, wo sich Gottes Wege durch eine Landschaft schlängeln, die kahl ist, anmutig und schön. Eine lang gezogene, stille Karawane zieht die Hügel hinauf, vorbei an hingewürfelten Felsen, deren Braun- und Grauschattierungen im Dämmerlicht fast farbenfroh wirken.

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