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Island:Zurück zur Einsamkeit

Island

Schönes, kühles, weites Land: Früher hatten Schafzüchter im Tal am Gullfoss-Wasserfall ihr Auskommen. Heute wachen Harpa Vidarsdottirs Islandpferde über die Landschaft.

(Foto: Monika Maier-Albang)

Wasserfälle, Vulkanlandschaften, die berühmten Pferde: Island war in den vergangenen Jahren so beliebt, dass der Besucherandrang teils zu viel wurde. Momentan gehört die Insel den Einheimischen - und viele merken, wie sehr sie die Touristen brauchen. Ein Besuch.

Von Monika Maier-Albang

Wenn man diesen einen Ort ausmachen sollte, den Isländer in Island bislang gemieden hatten, dann ist das mit Sicherheit: die Blaue Lagune. So schön sie ist mit ihrem samtblauen Wasser und den weißen Schlamm-Ablagerungen, die der scharfkantigen Lava ihre Unnahbarkeit rauben - sie galt eben auch als Ort der Überfüllung. Und ein Geknubbel mag der Isländer zwar auf privaten Feiern, aber nicht im Schwimmbad. Die Blaue Lagune war Sinnbild für eine auch im Land umstrittene Entwicklung, die der isländische Tourismus nach dem Ausbruch des Eyjafjallajökull genommen hatte: Immer mehr Urlauber kamen, viele blieben nur zwei, drei Nächte, für eine Rundtour auf dem Golden Circle und, eben, für ein Selfie-bewährtes Bad in der Lagune, die so praktisch nah am internationalen Flughafen Keflavik liegt.

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