In Deutschland und den NachbarländernAcht Reiseziele, grün und schön

Es muss nicht immer eine Flugreise sein. Diese Urlaubsangebote zwischen Kopenhagen und dem Engadin sind nachhaltig und bieten neue Ein- und Aussichten.

Grüne Welle in Kopenhagen

Die dänische Hauptstadt ist mittlerweile fast bekannter für ihre Radfahrer als für das Königsschloss oder den Tivoli-Vergnügungspark. Zu Recht. Gibt es doch mit Ausnahme Amsterdams in Europa keine andere Großstadt, in der das Fahrradfahren derart gefördert wird wie hier. Ein 350 Kilometer langes Netz von breiten Radwegen, die zum Teil drei Spuren in eine Richtung haben, Ampelschaltungen, die bei 20 km/h eine grüne Welle ergeben, viele Stellplätze für Räder und Lastenfahrräder in der Innenstadt.

All das hat dazu geführt, dass heute 50 Prozent der Stadtbewohner das Rad als bevorzugtes Verkehrsmittel nutzen. Nimmt man die Pendler dazu, sind es immerhin noch 36 Prozent. Um noch mehr Pendler zum Umsteigen zu bewegen, werden "Radautobahnen" in die Vororte gebaut. Auch für Touristen ist das Leihrad das beste Fortbewegungsmittel. Aber Achtung: Es gibt hier Fahrradstaus! www.visitcopenhagen.de Von Hans Gasser

Bild: Visit copenhagen 15. März 2016, 12:432016-03-15 12:43:01 © Süddeutsche.de/sks