Im Norden von PeruArchäologische Sensationen

Im Norden des Andenstaats finden interessierte Besucher faszinierende Zeugnisse von Kulturen, die lange vor den Inka das Land beherrschten.

Es muss nicht immer Machu Picchu sein: Der Norden Perus ist reicher an archäologischen Schätzen als man denkt. Interessierte Besucher haben sie oft sogar für sich alleine, denn diese Sehenswürdigkeiten sind bei weitem nicht so überlaufen wie die berühmte Inka-Stadt - und zum Teil sogar noch um einiges älter und besser erhalten.

Bei den Pyramiden von El Brujo im Norden Perus wurde 2006 die bestens konservierte Mumie der jungen Fürstin Cao entdeckt (im Bild ihre mumifizierte Hand). Sie stammte aus dem Volk der Moche, dass zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert in dieser Region siedelte.

Erstmals wurde den Forschern klar, dass auch Frauen das kriegerische Volk beherrscht hatten. Die Mumie und andere Relikte der Moche-Kultur sind heute im Cao-Museum nahe bei der Ausgrabungsstätte zu besichtigen.

Foto: Reuters

30. Oktober 2009, 09:522009-10-30 09:52:00 © sde