Im Herbst nach AmrumPurpurrote Haut und Tote Tanten

Touristen, die sich von einer steifen Brise nicht abschrecken lassen, haben im Herbst die Strände und Deiche von Amrum für sich. Im Strandkorb kann es noch ganz gemütlich sein und wenn der Wind doch einmal zu heftig pfeift, hilft eine Tote Tante beim Warmwerden.

Herbst auf Amrum - das hört sich nach beißendem Wind, kalten Füßen und dichtem Nebel an. Manchmal kommt es sogar noch schlimmer: Als die betagte Fähre der Wyker Dampfschiffs-Reederei W.D.R. nach zweistündiger Fahrt mit Zwischenstopp in Wyk auf Föhr am Anleger in Wittdün festmacht, ist es dunkel geworden, und es hagelt golfballdicke Brocken. Zögerlich bugsieren die Fahrgäste ihre Autos mit der Sorge ums Blech aus dem Schiffsbauch. Dann verlieren sich die Neuankömmlinge in der schwarzen Nacht. Ein neuer Tag kommt bestimmt - auch auf Amrum.

Bild: dpa-tmn 8. Oktober 2012, 11:412012-10-08 11:41:41 © Stefan Weißenborn, dpa/dd