So weit geht der Autor Eric Pfeil dann doch nicht, dass er sich als eine Art Krankheitserreger betrachten würde. Aber er weiß, dass seine Präsenz während seiner „dilettantischen Forschungsfahrt“, wie er seine Italienreise aus dem vergangenen Sommer nennt, nicht zwingend bekömmlich ist für sein Umfeld: „Italien muss jede Menge Liebe aushalten. So viel Zuwendung tut niemandem gut, erst recht keinem Land“, schreibt Pfeil eingangs seines Reisebuchs „Hotel Celentano“. Aber es ist eben nicht zu ändern: Pfeil ist ein leidenschaftlicher Liebhaber.
Italien-ReisebuchAls wäre das Land ein Film
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Die Silhuette einer Passantin an der Piazza Grande von Modena: Für den Autor Eric Pfeil ist Italien immer auch Szenerie.
MARCO BERTORELLO/AFPItalien, das ist für den Autor Eric Pfeil vor allem: das Kino, die Literatur, die populäre Musik. So reist er durchs Land, dem Flair der Kultur verfallen – nicht als Bildungsbürger, sondern als Schwärmer.
Rezension von Stefan Fischer
