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Hommage an Hamburg:Perle des Nordens

Hamburg Spezial

In Hamburg hat man ständig das Gefühl, dass sich hinter prachtvollen Kulissen noch eine ganz andere Vielfaltswelt verbirgt.

(Foto: Meduana Pdnse Unsplash)

Unser Autor war fünf Jahre lang Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Hamburg. Jetzt berichtet er aus Japan und Südkorea. Und denkt oft zurück an Hamburgs ruppige Herrlichkeit.

Von Thomas Hahn

Am Nachmittag sind in der Ponybar manchmal die Franzbrötchen aus. Aber Kaffee ist immer da, irgendein Stück Kuchen auch, und natürlich diese Atmosphäre zwischen Ruhe und Lebendigkeit, in der man ein bisschen abschalten kann von dem ganzen großen Hamburger Drumherum. Die Ponybar liegt am Rande des Unicampus, direkt neben dem Programmkino Abaton, wie ein freundlicher Kompromiss zwischen erdigem Studentenmilieu und Wohlstandsgesellschaft. Die Gründerzeitvillen von Rotherbaum sind nicht weit. Am Campus verschaffen sich von Zeit zu Zeit die Kapitalismuskritiker der Studierendenvertretung Asta Gehör. Und in der Ponybar weht zwischen Sofas und Charaktersesseln ein Freigeist, der über allen Widersprüchen steht. Typisch Hamburg. Typisch Hamburg?

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