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Gesundheit:Die Pflanzen und ihre Wirkung

Johanniskraut (Hypericum perforatum) Volksname: Hexenkraut Vorkommen: Wegeränder, Wiesen, Brachflächen, Waldränder Blütezeit: Juni bis September Verwendung als Heilpflanze: Wässerige und alkoholische Auszüge aus dem blühenden Kraut wirken gegen psychovegetative Störungen wie depressive Verstimmungen, Angst etc., ölige Zubereitung innerlich bei Verdauungsstörungen, äußerlich bei Wunden, Verbrennungen und Quetschungen.

Johanniskraut

(Foto: Foto: DPA)

Quendel (Thymus serpyllum) Volksname: Wilder Thymian Vorkommen: Weg- und Waldränder, Heiden Blütezeit: Juni bis September Verwendung als Heilpflanze: Tee aus dem zur Blütezeit gesammeltem Kraut bei Reizhusten, Anregung von Magen und Darm.

Löwenzahn (Taraxacum officinale) Volksname: Butterblume, Kuhblume Vorkommen: Fettwiesen, Wegränder, Weiden Blütezeit: März bis November Verwendung als Heilpflanze: Presssaft aus der Pflanze zur Anregung des Gallenflusses, Besserung von Beschwerden wie Blähungen, Appetitlosigkeit und zur Anregung der Harnausscheidung.

Gänseblümchen (Bellis perennis) Volksname: Marienblume, Zeitlose Vorkommen: Fettwiesen, Rasen Blütezeit: März bis November Verwendung als Heilpflanze: Tee aus dem blühenden Kraut bei Erkältungskrankheiten, äußerlich als Umschlag bei Wunden, Furunkeln, Hautausschlägen und bei Verstauchungen.

Alant (Iluna helenium) Volksname: Edelwurz Vorkommen: Gebüsch, Gräben, Ufer Blütezeit: Juli bis September Verwendung als Heilpflanze: Tee aus den Wurzeln bei Husten, Magen-Darm- Beschwerden und zur allgemeinen Kräftigung. Frische Blätter auf Wunden und Hautausschlägen sollen die Heilung fördern.

Schafgarbe (Achillea millefolium) Volksname: Schafkraut Vorkommen: Wegränder, Äcker Blütezeit: März bis September Verwendung als Heilpflanze: Tee aus den getrockneten Blättern wirkt kreislaufanregend, verdauungsfördernd und krampflösend.

© sde

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